Mi, 13. Dezember 2017

Plakataktion

15.11.2015 10:23

Kampf gegen Salzburger Straßenstrich

Die Anrainer in Salzburg-Schallmoos gehen auf die Barrikaden: Rund um die Vogelweiderstraße blüht die illegale Straßenprostitution. Sowohl die Freier, als auch die Damen haben keine Scham, in Gärten und Garagen verrichten sie ihr Geschäft.

An einem Strang ziehen jetzt die Anrainer in Salzburg-Schallmoos sowie die ÖVP und die Polizei: Der illegalen Straßenprostitution in der Vogeleweider-, Bayerhamer- und Sterneckstraße sowie diversen Nebenrouten wird der Kampf angesagt, nachdem Schwerpunktkontrollen offensichtlich zu wenig brachten.

Gebrauchte Kondome, Lärm bei Treppenaufgängen und Kellertüren und Freier, die mit ihren Autos auf und ab fahren, um die "Schönste" zu finden, rauben den Schallmoosern den Schlaf. Vizebürgermeister Harald Preuner und Gemeinderat Peter Harlander starten nun erneut eine Aktion: "Das Problem bei den Kontrollen ist, dass man die Paare in flagranti erwischen muss, um etwas ausrichten zu können", so Preuner. Die Freier würden sich immer mit Aussagen wie "Ich habe nur nach dem Weg gefragt" herausreden. Zudem sind die Betroffenen vernetzt. Sie kennen die Autokennzeichen der Zivilstreifen und warnen Neulinge vor. Und wird einmal ein Zuhälter erwischt, gibt er sich als Lebensgefährte der jeweiligen Prostituierten aus.

Anrainer notieren Autokennzeichen
Anrainer schreiben aber mittlerweile die Autokennzeichen auf, die Polizei ermittelt die Halter. Die ÖVP pocht auf eine rasche Abschiebung der vorwiegend aus Rumänien stammenden Prostituierten nach dem 3. Aufgriff und machte am Freitag mit einer frechen Plakataktion Stimmung gegen das Verhalten der Freier.

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