Mo, 21. Mai 2018

Quali-Play-off

14.11.2015 22:51

Schweden und die Ukraine auf EURO-Kurs

Schweden und Ukraine haben am Samstag jeweils mit Heimsiegen im Play-off den vorletzten Schritt Richtung Fußball-EM 2016 in Frankreich gemacht. Schweden entschied ein packendes skandinavisches Duell mit Dänemark 2:1 für sich. Die favorisierten Ukrainer setzten sich gegen Slowenien 2:0 durch. Vor beiden Matches wurde eine Trauerminute für die Opfer der Anschläge von Paris am Freitag abgehalten.

Im leidenschaftlich geführten Duell in der mit den französischen Nationalfarben illuminierten Friends-Arena in Solna besorgten Emil Forsberg (45.) und Zlatan Ibrahimovic mit einem verwandelten Foulelfmeter (50.) unmittelbar vor und nach der Halbzeitpause die Treffer für die Schweden. Der eingewechselte Nicolai Jörgensen erzielte in der 80. Minute das für Dänemark so wichtige Auswärtstor.

Schweden meist überlegen
Mit Ausnahme der Anfangsphase und Schlussphase waren die Schweden die tonangebende Mannschaft. Marcus Berg fand nach Zuspiel von Ibrahimovic nach einer halben Stunde die größte Möglichkeit vor. Er hätte vor seinem Fehlschuss noch auf Ibrahimovic zurücklegen können, der sich danach lautstark und gestenreich bei seinem Sturmpartner beschwerte.

Danach hatten die Hausherren bei einem Trikotzupfer von Martin Olsson im Strafraum gegen Dänemarks Stürmer Nicklas Bendtner Glück. Praktisch im Gegenzug schoss Forsberg Österreichs EM-Quali-Gegner in Front. Der Mittelfeldspieler von RB Leipzig traf nach Lustig-Hereingabe platziert ins linke Eck (45.).

Auch nach Wiederbeginn blieb der starke Forsberg im Fokus. Nach einer ungeschickten Attacke von Thomas Kahlenberg am früheren Malmö-Spieler entschied der italienische Schiedsrichter Nicola Rizzoli auf Elfmeter. Ibrahimovic traf wuchtig ins linke untere Eck (50.) und der ansonsten so ruhige Teamchef Erik Hamren quittierte dies mit Jubelsprüngen entlang der Seitenlinie.

Ibrahimovic jubelt zu früh
Knapp fünf Minuten später jubelte Ibrahimovic wieder, doch sein Treffer zählte richtigerweise wegen Abseits nicht. In der Folge waren die zweikampfstärkeren Schweden dem dritten Tor näher. Doch in der 80. Minute gelang Jörgensen nach Kopfballvorlage des ebenfalls eingewechselten Yussuf Poulsen das 2:1.

Ukraine gewinnt 2:0
Bereits zuvor war die Ukraine mit einem 2:0 gegen Slowenien ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Andrej Jarmolenko(23.) und Jewgeni Selesnjow (54.) erzielten die Tore für die Osteuropäer in Lwiw. In der 69. Minute traf Selesnjow zudem die Stange. Die Gäste agierten in der Offensive ungefährlich und brauchen nun im Rückspiel am Dienstag in Maribor zumindest zwei Tore, wenn sie doch wie 2000 bei der EURO mit dabei sein wollen.

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