Fr, 15. Dezember 2017

Roland Linz im Talk

14.11.2015 11:21

EURO 2016: "Davor haben wir jetzt alle Angst"

Nach den verheerenden Anschlägen in der vergangenen Nacht in Paris meldet sich nun Ex-ÖFB-Teamspieler und Ex-Frankreich-Legionär Roland Linz gegenüber sportkrone.at zu Wort. "Eine Nacht des Schreckens" so beschreibt Linz, der viele Freunde und Bekannte in Frankreich hat, die fürchterlichen Szenen, die sich in Paris abspielten. Er verstehe die Angst der Leute wenige Monaten vor der EURO und fordert nun nach Ursachenforschung. Im Video oben sehen Sie die Szenen, die sich nach dem Spiel Frankreich gegen Deutschland im Stadion abspielten.

Frankreich ist im Frühsommer 2016 Gastgeber der Europameisterschaft, an der auch Österreich teilnehmen wird. Bei der Terrorserie am Freitagabend in Paris sind mindestens 120 Menschen ums Leben gekommen. Auch in unmittelbarer Nähe zum Stade de France, wo Frankreich gegen Weltmeister Deutschland spielte, gingen zwei Bomben hoch. Ex-Nizza-Kicker Roland Linz, der jahrelang in Frankreich lebte, ist entsetzt: "Eine Nacht des Schreckens". Er hat einige Bekannte und Freunde in Frankreich und gab an, die ganze Nacht keine Minute geschlafen zu haben. "Unglaublich, was da passiert ist", so der Ex-Frankreich-Legionär.

Während des Freundschaftsspiels waren bereits Detonationen zu hören gewesen:

Im Hinblick auf die Euro steigt die Angst vor neuerlichen Anschlägen im Gastgeberland. Viele Menschen bezweifeln, dass Frankreich alle Austragungsorte vor derartigen Attacken schützen kann. Linz hat Verständnis für diese Sorgen: "Davor haben wir jetzt alle Angst. Gott sei Dank haben wir noch Zeit bis zur EM. Jetzt müssen mal die Ursachen geklärt werden."

Der ehemalige Austria-Profi kann sich selbst noch an ein Hochsicherheits-Spiel mit Österreich in Israel erinnern. Die heimische Auswahl flog in Begleitung einiger Cobra-Beamte zum Auswärtsspiel. "Da wird einem schon anders", erklärt Linz sein mulmiges Gefühl in der damaligen Situation. Das Team wurde von den Sicherheitskräften auf Schritt und Tritt bewacht. Es bleibt zu hoffen, dass dies im kommenden Jahr in Frankreich nicht notwendig sein wird.

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