Sa, 26. Mai 2018

Nach Tierquälerei:

13.11.2015 16:23

Schlachthof soll videoüberwacht werden!

Als "skandalös" bezeichnet Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler die Ausschnitte, die er auf einem Video des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) gesehen hat. "Das ist Tierquälerei!" Der Einsatz von Elektrotreibern, verletzte Tiere und nicht ordnungsgemäße Betäubungen haben Konsequenzen: "Eine Überwachung muss her!"

Anfang kommender Woche will der Verein gegen Tierfabriken mit einer großen Pressekonferenz an die Öffentlichkeit: In achtzehn Schlachthöfen Österreichs werde das Tierschutzgesetz gebrochen; einer davon ist Klagenfurt. Der Referent für Veterinärwesen: "Schlachttage sind natürlich mit Stress verbunden; aber zu solchem klaren Fehlverhalten darf dieser auf keinen Fall führen!"

David Richter vom VgT: "Es wurden Elektrotreiber eingesetzt; jedoch viel vehementer, als es das Gesetz erlaubt." Im Schlachthof wurde regelrecht gequält.

Wie Richter und seine Kollegen aus vielen Videos herausgelesen haben: "Überall gab es, wie in Klagenfurt eine Kontrolle durch Veterinäre. Doch man sieht, wie sich das Verhalten der Mitarbeiter ändert, sobald diese nicht in der Nähe sind."

Schlachthof-Geschäftsführer Gerhard Stürzenbecher: "Montag gibt’s eine Krisensitzung, bei der sämtliche Maßnahmen und Vorgänge nochmals optimiert werden. Bei der Schlachtung gibt es ab sofort eine zusätzliche Kontrollperson!"

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