Do, 24. Mai 2018

VW-Skandal

11.11.2015 22:13

Winterkorn ist auch Audi-Aufsichtsratsvorsitz los

Im Zuge der VW-Affäre um manipulierte Abgaswerte hat der frühere Konzernchef Martin Winterkorn am Mittwoch mit sofortiger Wirkung auch sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender bei der VW-Tochter Audi niedergelegt. Entsprechende Informationen der Ingolstädter Tageszeitung "Donaukurier" bestätigte ein Audi-Sprecher.

Winterkorn war wegen der Affäre um gefälschte Abgas-Messwerte bei Diesel-Autos am 23. September von seinem Posten als VW-Vorstandschef zurückgetreten. Am 17. Oktober legte er auch den Chefposten bei der Porsche-Holding PSE nieder.

Der Skandal hat sich in der vorigen Woche weiter ausgedehnt: VW teilte mit, dass es auch beim Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) "Unregelmäßigkeiten" gab. Unter den 800.000 Fahrzeugen mit falschen CO2- , also Verbrauchswerten sind nach Informationen des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt auch 98.000 Benziner. "Sowohl das Vorgehen, das zu diesen Ergebnissen geführt hat, als auch die Ergebnisse selber sind inakzeptabel", sagte er.

Hunderttausende Fahrzeuge müssen in Werkstatt
Im Zuge des Abgasskandals muss Volkswagen bei Hunderttausenden Fahrzeugen Teile austauschen bzw. neu einbauen. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat allein für Deutschland die Zahl 540.000 genannt. In Österreich sind es nach Angaben von Generalimporteur Porsche Austria rund 120.000 Autos.

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