Do, 23. November 2017

Harter Weg zurück

11.11.2015 16:19

Martin Stranzl bangt um seine Karriere

Vor zwei Monaten erlitt Martin Stranzl im Spiel gegen den HSV beim Zusammenprall mit seinem Mitspieler Havard Nordtveit einen Augenhöhlenbruch. Nun verriet der Gladbach-Spieler gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass er über ein Karriereende nachdachte.

Eigentlich hätte es sein erfolgreiches Comeback-Spiel werden sollen, am 11. September 2015. Stattdessen folgte nach einer fünfmonatigen Verletzungspause die Schockdiagnose: Bruch des Augenhöhlenbodens. Es passierte in der 65. Minute. Nordtveit traf Martin Stranzl während eines Zweikampfes unabsichtlich mit dem Arm im Gesicht. Der Burgenländer musste verletzt vom Feld getragen werden.

Bei der Operation wurden ihm drei Metallplatten in den Oberkiefer geschraubt. "Die ersten fünf Wochen konnte ich gar nicht beißen, durfte nur weiche Sache essen. Meine Frau hat mich aber so gut versorgt, dass ich kaum Gewicht verloren habe", erzählt der 35-Jährige in einem Gespräch mit der "Bild"-Zeitung.

Seit drei Wochen schuftet Stranzl im Einzeltraining für sein Comeback: Radfahren, Koordinations-Übungen gefolgt von Kraft- und Ausdauer-Training. In den nächsten Tagen soll er mit seinem Physiotherapeuten Andy Bluhm mit lockerem Balltraining beginnen.

"Natürlich denkt man im Krankenhaus über ein Karriereende nach"
"Natürlich denkt man im Krankenhaus über ein mögliches Karriereende nach. Aber ich habe vom Verein unheimlich viel Zuspruch bekommen, der Klub gibt mir alle Möglichkeiten. Ich werde alles dafür tun, um wieder in der Mannschaft zu sein", gibt sich der Verteidiger kämpferisch.

Der Weg zurück ist allerdings kein leichter. Wann er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, bleibt ungewiss. Kopfbälle oder Zweikämpfe sind zum derzeitigen Zeitpunkt undenkbar.

Doch Stranzl kämpft: "Jetzt irgendwas über einen Zeitpunkt meiner Rückkehr zu sagen, wäre unsinnig. Wichtig ist jetzt nur, körperlich hundertprozentig fit zu werden. Das ist die Voraussetzung, überhaupt noch einmal angreifen zu können."

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