Di, 21. November 2017

Wird weitervererbt

10.11.2015 17:02

408.000 Kinder sind in Österreich armutsgefährdet

Österreich zählt zu den reichsten Staaten der Welt. Trotzdem sind 408.000 Kinder und Jugendliche armutsgefährdet. Sie haben weniger Freunde, sind öfters krank und kommen nicht über das Bildungsniveau ihrer Eltern hinaus. Armut wird weitervererbt.

Freizeit kostet Geld: Von Sportaktivitäten, Ausflügen oder gar Urlauben können diese junger Österreicher nur träumen. Laut Sozialbarometer erlauben es die prekären Wohnverhältnisse 22 Prozent dieser Kinder nicht, Freunde einzuladen. Das isoliert.

Obwohl Chancengleichheit ein beliebtes Wahlkampfthema ist, blicken Kinder aus einkommensschwachen Familien (unter 1500 Euro monatlich) in eine düstere Zukunft. Denn Bildung ist der Schlüsselfaktor, um der Armutsfalle zu entkommen. Doch für den Schulabschluss der Kinder zeigt sich EU-weit, dass die Bildung der Mutter für Mädchen ausschlaggebend ist, für Buben die Bildung des Vaters. Erich Feninger, Direktor der Volkshilfe, fordert ein Bildungssystem, das auf die Stärken aller Kinder ausgerichtet ist.

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