Fr, 24. November 2017

Heim-König Grödig

10.11.2015 13:43

Die neue Macht vom Untersberg

Der Grödig-Fanklub ist nicht groß. Aber das Plakat "Die Macht vom Untersberg" darf nie fehlen. Und das ist nach dem sensationellen 2:1-Sieg über Rapid am Sonntag aktueller denn je. Denn der fünfte Heimerfolg in dieser Saison hievte die Schöttel-Truppe auf Platz eins in der Bundesliga-Heimtabelle.

Man sollte sie eben nicht unterschätzen, die mystischen Kräfte des sagenumwobenen Untersbergs, zu dessen Füßen die Goldbergarena liegt. Und die in dieser Saison erst einmal eingenommen werden konnte - von der Admira. "Wir fühlen uns zu Hause sehr wohl, die Gegner offenbar weniger", kennt Coach Schöttel die Gründe für die noch nie dagewesene Heimstärke auch nicht genau, "aber es ist interessant, wenn man es mit der Auswärtstabelle vergleicht." In der Fremde gab’s erst zwei magere Pünktchen zu erben.

"Spielen nicht mehr so unbekümmert"
Aber Schöttel hatte gerade auch fürs Rapid-Spiel eine plausible Erklärung: "Wenn man drei Tage nach einem Erfolg wie in Pilsen auf einen kleinen Platz wie in Grödig kommt, gibt’s Umstellungsprobleme." Und Grödig agierte auch ganz anders als im ersten Saison-Duell, als man im Happel-Stadion 0:3 untergegangen war. Seither hat sich einiges verändert, auch von der Spielanlage. "Wir spielen nicht mehr so unbekümmert wie zu Beginn der Saison. Da haben wir zwar viele Tore geschossen, aber noch mehr kassiert", spricht Schöttel die neue Kompaktheit an, die etwas auf Kosten der Attraktivität geht, aber effektiv ist. In den letzten fünf Partien gab es nur drei Gegentore, spielte Grödig sogar drei Mal zu Null.

Die Bonuspunkte gegen Rapid helfen in der Tabelle. Der Abstiegsplatz, auf dem nun Ried liegt, ist neun Punkte entfernt. Ried ist nach der Länderspielpause nächster Auswärts-Gegner. Davor wartet am Samstag noch ein Test bei Westligist Eugendorf. Und nach dem Ried-Match soll Meister Salzburg die "neue Macht vom Untersberg" zu spüren bekommen - beim "heißen" Derby in Grödig am 28. November.

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