Mi, 18. Oktober 2017

Da ist immer was los

10.11.2015 09:35

Magisches, einzigartiges Manhattan

Wer die Metropole New York und das zu jeder Tages- und Nachtzeit pulsierende Manhattan besuchen will, tut gut daran, sich auch eine kleine Auszeit auf dem Lande zu nehmen. Im herrlichen Hudson Valley etwa. Auf einem Landgut, das seinesgleichen sucht.

"Dann rief also Jessica Biel an und sagte: 'Wir haben einen Rattenschwanz an Paparazzi hinter uns, es wird also bald mächtig was los sein bei unserer Ankunft in Ihrem Hotel!' Ich versicherte ihr, dass das kein Problem sei, rief den lokalen Polizeichef an, der machte eine Straßensperre hinter ihrem Wagen und hielt alle Fotojournalisten auf, Jessica Biel und ihr Mann Justin Timberlake konnten ungestört bei uns einchecken. Neun Monate später war sie übrigens schwanger." Alan Stenberg ist sichtlich stolz. Zu Recht. Der Hotelmanager des High-End-Anwesens Glenmere Mansion, etwa eine Autostunde von Manhattan entfernt, im schönen Hudson Valley, gilt als Topadresse bei Reich und Schön, Prominente gehen hier ein und aus, können sie sich doch der Verschwiegenheit des Personals und ihrer Anonymität absolut sicher sein.

Entsprechend gestalten sich die Preise. Der Standard Bedroom der Mansion, die im Stil einer toskanischen Villa errichtet wurde, beginnt ab 750 US-Dollar pro Nacht, die Präsidenten-Suite kostet gut und gerne bis zu 19.000 US-Dollar, ebenso pro Nacht, versteht sich.

Spaziergang durch den Sculpture Park
Nur eine halbe Autostunde entfernt liegt der traumhafte Sculpture Park des Storm King Art Centers. Auf dieser über 4000 Quadratmeter großen Anlage wird ein Spaziergang durch Wiesen, Hügel, Sumpf und Wald zur erholsamen Wanderung für Körper und Geist. "Akribisches Design, offener Raum und freier Zugang zur Kunst: Die wellige Landschaft aus Hügeln und Wiesen wirkt auf den ersten Blick wild und ungebändigt, doch in Wirklichkeit wurde sie in jahrelanger Arbeit sorgfältig gestaltet", erklärt der Leiter des Freilichtmuseums, das weltweit zu den größten seiner Art zählt. Auf einer Wanderung über die Hügel vor dem Art Center begegnet man abstrakten Stahlkonstruktionen von 1960 bis heute sowie Skulpturen weltbekannter Künstler wie Roy Liechtenstein, Henry Moore und Louise Nevelson, ein wahrlich beeindruckender Ort.

Und noch eine weitere "Attraktion" des Hudson Valley darf nicht unerwähnt bleiben: die Woodbury Common Outlet Mall, voll Designerläden mit Dumpingpreisen. Wer hätte das gedacht: Die Mall ist der zweitmeist besuchte Ort im Staate New York! Nach der Freiheitsstatue. Immerhin.

Legendäre Clubs und Bars
Zurück nach Manhattan. Downtown. Dort, wo es sich abspielt. Shoppen sollte man in der Metropole also nicht, wie man bereits dank Outlet Mall gelernt hat, dafür hat man jetzt die Hände frei, um die Stadt für sich zu entdecken. Soho und das Village sind dafür ein idealer Ausgangspunkt. Das von wunderschönen Gusseisenfassaden geprägte Viertel galt einst als  Mekka der Kunstszene: Junge Kreative siedelten sich nach der Weltwirtschaftskrise in den einstigen Lagerhallen an. Diese standen leer und waren zu der Zeit noch günstig. "Seinen Aufschwung erlebte Soho nach dem Zweiten Weltkrieg, seine Blüte etwa in den Sechzigerjahren, erklärt uns Volker von der deutschsprachigen Reiseleitung Insightseeing. "Schnell sprach es sich herum, dass es hier cool ist. Es folgten die Industrie, die Shops." Heute sind die Künstler nicht mehr in Soho zuhause. Zu teuer. Die Szene wanderte ab nach Brooklyn. "Dort wurde ein Bezirk nach dem anderen trendy, im Moment erlebt gerade Bushwick einen Aufschwung. Doch immer mehr Leute sagen: Ich kann mir Brooklyn gar nicht mehr leisten."

Doch noch heute bestehen die legendären Clubs und Bars, in denen die Größen dieser Welt einst ihren Anfang nahmen. Im Café Carlyle etwa, wo Woody Allen mit seiner Klarinette noch immer jeden Montag spielt. Oder im The Bitter End, wo Bob Dylan, Jackson Browne, aber auch Lady Gaga auf der Bühne standen, lange bevor sie berühmt wurden. Oder das Café Who, wo Jimi Hendrix zum ersten Mal seine Gitarre erklingen ließ. Hier findet sich auch das berühmte Blue Note Label, das etwa Norah Jones unter Vertrag hält und übrigens von zwei Deutschen gegründet wurde. Und hier im Village sind wohl auch die schönsten Wohnstraßen: die Perry Street etwa. Dort befindet sich übrigens jener berühmte Stiegenaufgang, der als Zuhause der Erfolgsserien-Queen Carrie Bradshaw aus "Sex And The City" diente. Die Schauspielerin Sarah Jessica Parker selbst wohnt allerdings auch nicht weit entfernt: Ihr Appartement ist gleich dahinter.

Atemberaubende Aussicht
Vom Village ist es nicht weit zum neu eröffneten One World Observatory am Ground Zero: Dort, wo einst die Zwillingstürme standen, ist nun auf 380 Meter Höhe eine Besucherplattform eröffnet worden, die einen atemberaubenden Blick über Manhattan bietet. Vom neuen One World Trade Center kann man auf all das hinabblicken, zu dem man sonst die Hälse reckt: auf die Freiheitsstatue, bunte Reklamen am Times Square, den Turm der Vereinten Nationen oder das Chrysler Building, ja sogar die Brooklyn Bridge und das Empire State Building erkennt man in der Ferne. Beeindruckend ist aber auch die Fahrt auf die Plattform: Denn der Aufzug ist einer der schnellsten der westlichen Welt, man fährt gerade einmal ca. 47 Sekunden, und das  beinahe geräuschlos - Gänsehautfeeling ist also nicht nur bei der Aussicht garantiert.

Heiße Sommerabende verbringt der typische New Yorker gerne auf einer Dachterrasse. Davon gibt es in Manhattan unzählig viele. Bestimmt eine der schönsten und auch exklusivsten Adressen dafür ist das Hotel The Surrey an der Upper East Side, in der Nähe der Neuen Galerie, des Guggenheim Museums und beinahe direkt am Central Park gelegen. Umringt von blühenden, duftenden Lavendelbüschen, blickt man über das im rötlichen Abendlicht erstrahlende New York, seine Skyline, deren Glasfassaden dank des Sonnenuntergangs wie in Gold gegossen blenden und schimmern. Die Magie Manhattans. Zeitlos. Ungebrochen. Einzigartig. Und durch nichts zu ersetzen.

INFO
HOTEL-ADRESSEN: The Surrey, 20 East 76th Street, New York, NY 10021, Tel: 001 212 288 3700; Glenmere Mansion, 634 Pine Hill Road, Chester, NY 10918, Tel: 001 845 469 1900, www.glenmeremansion.com

ANREISE: z.B. Flüge ab Wien über Frankfurt mit Singapore Airlines nach New York sind ab 839 Euro buchbar. Singapore Airlines erlaubt jedem Fluggast in die USA die Mitnahme von zwei Gepäckstücken bis zu je 23 kg.

Auch in New York können Fluggäste bei Vorlage ihres persönlichen Sitzplatzabschnitts von Rabatten profitieren. Bei Vorlage der Singapore Airlines Bordkarte kommen Fluggäste im Rahmen der Aktion BordkartePlus in den Genuss verschiedener Vergünstigungen und von Sonderangeboten z.B. New York Pass, Walkingtouren mit "Insightseeing"

Weitere Informationen hierzu unter www.singaporeair.com oder www.flug-newyork-singapore-airlines.de

ALLGEMEINE AUSKÜNFTE: vusaoffice@visit-usa.at, http://www.visit-usa.at/

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