Fr, 17. November 2017

Traumtor im Video

09.11.2015 10:00

Lob für Marko Arnautovic: „Einfach nur exzellent!“

Marko Arnautovic bekam nach dem 1:0-Sieg über Chelsea von Stokes Trainer Mark Hughes ein Extra-Lob. Sein Seitfallknaller (siehe Video oben) ist der TV-Hit in England.

Am Montag trifft sich Österreichs Mannschaft des Jahres zur Präsentation der neuen Puma-Heimdressen vor der EURO-Endrunde. Am Nachmittag starten die ÖFB-Kicker nach Alicante ins fünftägige Trainingslager vor dem letzten Spiel des Jahres gegen die Schweiz. Einer wird garantiert in Hochstimmung kommen: Marko Arnautovic, dessen Goldtor gegen Chelsea mit einem Seitfallknaller in England zum TV-Hit avancierte: "Es gibt nichts besseres, als mit einem Siegestor gegen Chelsea zum Team zu kommen." Die Aktion leitete einer ein, der in acht Tagen sein Gegner im Happel-Stadion sein wird: Xherdan Shaqiri, auch Aleksandar Dragovic und David Alaba aus Basel- und Bayern-Zeiten bestens bekannt.

Erstes Heimtor für Stoke seit Mai 2014
Arnautovic, der nach seinem Traumtor von den Medien umjubelt wurde: "Ich hatte Glück, dass der Ball zu mir kam. Ich habe etwas probiert, und es ist gelungen." Von Trainer Mark Hughes gab es  ein Extralob: "Marko  war einfach nur exzellent, defensiv und offensiv." Vor Wochen hatte Hughes noch mehr Effizienz vom Österreicher gefordert - Samstag erzielte  Arnautovic sein erstes Tor in der Premier League bei einem Heimspiel von Stoke seit Mai 2014. Damals traf er beim 4:1 über Fulham.

Hughes, die frühere Stürmerlegende von Manchester United, später auch bei Barcelona und Bayern, gab zu: "Ich schoss nicht viele solcher Tore, weil ich in der Luft zu schwach war. Marko ist das aber eigentlich auch." Dass sich Arnautovic nicht mehr mit dem aus der  gemeinsamen Saison bei Inter Mailand in seiner wilden Zeit vergleichen lässt, sah der gesperrte José Mourinho in einem Hotelzimmer in Stoke. Die Spekulationen über seinen Rauswurf bei Chelsea steigerten sich.

Koller hat keine schlaflosen Nächte
Teamchef Marcel Koller kann sich einmal mehr gratulieren, an Arnautovic immer festgehalten zu haben. In der Schweizer "Sonntags-Zeitung" gab er zu, wegen seiner Zukunft keine schlaflosen Nächte zu haben. Er weiß, dass er etwas Großes verlassen würde, sollte er den Vertrag nicht verlängern. Aber vielleicht wäre es auch ratsam, nach einem großen Erfolg zu gehen, damit einen alle in guter Erinnerung behalten.

Abwarten, wie Koller jetzt mit seinem neuen Problemfall Martin Hinteregger umgeht. Der Salzburg-Trainer Peter Zeidler soll gesagt haben, er könne sich derzeit nicht auf Ligafußball konzentrieren, weshalb er gegen Austria fehlte. Koller hatte mit dem "Jäger", wie ihn die Mitspieler rufen, noch nie Probleme. Hinteregger hat einen Vertrag bis 2019 ohne Ausstiegsklausel, keinen Berater. In Salzburg erzählt man von Kontakten nach Deutschland. Nicht zu Peter Stögers FC Köln, sondern zu Mönchengladbach.

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