Do, 24. Mai 2018

Werbespot in Türkei

09.11.2015 06:33

Strafe wegen Beleidigung des "Nationalgetränks"

Wegen eines Werbespots mit abfälligen Bemerkungen über das türkische "Nationalgetränk" Ayran ist ein staatliches Tee-Unternehmen in der Türkei zu einer saftigen Geldstrafe verdonnert worden. In dem Fernsehspot für den Eistee "Didi" der Firma Caykur wird gesungen: "Ich habe Ayran getrunken, das hat mich einschlafen lassen."

Das Handelsministerium verdonnerte nach Angaben der Zeitung "Hürriyet" Caykur zu einer Geldstrafe von umgerechnet 70.250 Euro, weil das Joghurtgetränk "grundlos beleidigt" worden sei. Auch werde den Konsumenten die "schlechte Botschaft" vermittelt, dass sie weniger Ayran trinken sollten.

Das Getränk war im Jahr 2013 von dem islamisch-konservativen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den Rang eines "Nationalgetränks" erhoben worden. Erdogan will, dass die Türken mehr Ayran trinken und dafür weniger Raki, einen Schnaps mit Anis-Aroma.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden