Mo, 21. Mai 2018

Tragödie in den USA

07.11.2015 15:55

Cops erschießen Sechsjährigen in parkendem Auto

In den USA sind zwei Polizisten verhaftet worden, die nach einer Auto-Verfolgungsjagd einen sechs Jahre alten Buben erschossen haben sollen. Ihnen werde Mord und versuchter Mord vorgeworfen, teilte Oberst Michael Edmonson von der Polizei im US-Staat Louisiana in der Nacht auf Samstag mit.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag in Marksville bei Alexandria. Die beiden Polizisten sollen nach einer Verfolgungsjagd in ein stehendes Auto gefeuert und den Buben Jeremy Mardis auf dem Beifahrersitz mehrfach getroffen haben. Auch der Vater, Chris Few, der hinter dem Steuer saß, wurde getroffen und lebensgefährlich verletzt. Die Kameraaufnahmen von dem Vorfall seien "die verstörendste Sache, die ich je gesehen habe", sagte Oberst Edmonson. "Der Bub hat es nicht verdient, so zu sterben."

Streit und Verfolgungsjagd löste Polizeieinsatz aus
Noch sind die näheren Umstände des Vorfalls unbekannt. In US-Medien wurde die Verlobte Fews zitiert, die von einem Streit zwischen ihr und Mardis' Vater gesprochen habe. Demnach sei die Frau mit einer Freundin davongefahren. Daraufhin sei Few ebenfalls in sein Auto gestiegen und habe mitsamt seinem sechsjährigen Sohn die Verfolgung aufgenommen. Bei einer roten Ampel hätte ihr Verlobter sie zu überreden versucht, wieder nach Hause zu kommen. Doch sie sei einfach weitergefahren. "Und dann habe ich auch schon die Sirenen gehört", so die Frau gegenüber "CBS News". Few war unbewaffnet.

In den USA sorgen immer wieder Polizeiübergriffe für Erschütterung. Die Justiz muss sich gegen den Vorwurf erwehren, dass besonders häufig Afroamerikaner darunter zu leiden haben. Die jüngsten Opfer waren aber weiß.

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