Di, 22. Mai 2018

Schockdiagnose

06.11.2015 10:15

Wurm im Hirn: "Sie leben noch 30 Minuten"

Mit ebenso rätselhaften wie höllischen Kopfschmerzen hatte sich ein Student in Kalifornien ins Krankenhaus begeben - wo gerade noch rechtzeitig entdeckt wurde, dass sich die Larve eines Bandwurms in seinem Gehirn eingenistet hatte. Wie US-Medien am Donnerstag berichteten, hätte nicht viel gefehlt und der Parasit hätte den 26-jährigen Studenten Luis Ortiz aus Sacramento getötet.

Die Wurmlarve habe sich eingekapselt und "wie ein Flaschenkorken" die Flüssigkeitszufuhr zu Gehirnkammern verhindert, sagte der Neurochirurg Soren Singel der Zeitung "Napa Valley Register". Als Ortiz in der Notaufnahme des Krankenhauses erschien, klagte er über fürchterliche Kopfschmerzen und Übelkeit.

Laut BBC habe der Arzt dem jungen Mann noch erklärt, dass er ohne OP binnen 30 Minuten sterben werde, bevor er das Bewusstsein verlor.

"Hatte keine Ahnung"
Nach der geglückten Operation gab der Patient CBS erleichtert ein Interview. "Ich war schockiert. Ich hätte niemals gedacht, dass mir so etwas passiert", sagte der 26-Jährige. "Ich hatte keine Ahnung, dass da ein Parasit in meinem Kopf war, der versuchte, mein Leben zu ruinieren."

Nach dem Eingriff sind die Hirnfunktionen des Patienten noch nicht vollständig wiederhergestellt. Derzeit könne er noch nicht wieder arbeiten oder Auto fahren, sagte Ortiz. Dank einer Therapie funktioniere aber langsam alles wieder besser.

Wie der Parasit in das Gehirn des jungen Mannes eindringen konnte, blieb zunächst ungeklärt.

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