Di, 21. November 2017

2,5 Promille intus

04.11.2015 07:39

Betrunkene Autolenkerin mit Tochter (10) unterwegs

Für eine Welle der Empörung und Betroffenheit sorgt das Verhalten einer Mutter aus dem oberösterreichischen Traun: Sie setzte sich sturzbetrunken in ihren Wagen und fuhr mit ihrer zehnjährigen Tochter am Beifahrersitz nach Hause. Zeugen alarmierten die Polizei, die die 37-Jährige stellte. Ein Alko-Vortest ergab nicht weniger als 2,5 Promille!

"Es ist unverantwortlich, dass eine Mutter so leichtfertig mit dem Leben und der Gesundheit ihrer Tochter umgeht", meinen besorgte Mütter zum unglaublichen Vorfall, der sich am Allerseelentag um 18.30 Uhr in Traun abgespielt hat. Dort war ein Auto in Schlangenlinien unterwegs, woraufhin Zeugen bei der Polizei Alarm schlugen. Wenig später konnte eine Streife den Pkw in der Dieselstraße auch anhalten.

Gleich war klar, dass die Lenkerin zu viel "getankt" hatte, worauf sie einen Alko-Vortest machen musste: Und der ergab nicht weniger als 2,5 Promille! Den eigentlichen Bluttest verweigerte die 37-Jährige. Unfassbar war aber nicht nur die starke Trunkenheit, sondern auch, dass neben der Mutter ihre Tochter auf dem Beifahrersitz saß. Jetzt ist die Lenkerin ihren Führerschein los und wurde angezeigt.

"Das ist jenseits von Gut und Böse"
Laut Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich muss die Frau nun mit einer Geldstrafe zwischen 1600 und 5900 Euro rechnen. "Der Führerschein ist mindestens sechs Monate weg, eine Nachschulung sowie ein Besuch beim Amtsarzt sind genauso vorgeschrieben", so der Experte, der schockiert über das Verhalten der Frau ist: "Das ist absolut verantwortungslos, jenseits von Gut und Böse."

Zum Glück verlief die Horrorfahrt der Stockbetrunkenen ohne Unfall - es hätte auch anders kommen können: So verunglückte im Jahr 2011 ein Vater (40) mit 1,8 Promille in Putzleinsdorf mit seinem Pkw, seine Söhne - acht und elf - wurden ins Freie geschleudert, der ältere Bub starb. Und mit 1,94 Promille baute eine Mutter (39) in Gleink einen Crash. Ihre beiden Kinder im Alter von acht und elf Jahren wurden verletzt.

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