Mo, 18. Dezember 2017

"Völlig harmlos"?

03.11.2015 16:18

Freizügiges Foto auf Facebook: Anwältin angezeigt

Üblicherweise hilft sie anderen Menschen, die aus irgendeinem Grund mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Jetzt muss sich Anwältin Astrid Wagner selbst verteidigen. Nicht in einem Gerichtsprozess, sondern vor der Rechtsanwaltskammer. Die Beschuldigung gegen die hübsche Juristin: Ihr Verhalten schade dem Ansehen ihres Berufsstands.

Es war im August: Astrid Wagner urlaubte mit Freunden in Kroatien, einer ihrer Reisebegleiter machte auf einer Terrasse mit Meerblick ein Foto von ihr. Von hinten, mit nacktem Oberkörper. Der Anwältin gefiel das Bild anscheinend gut. Jedenfalls postete sie es auf ihrer Facebook-Seite.

Journalisten sahen den Eintrag, Zeitungsberichte über die "sexy Wiener Advokatin" waren die Folge. Jetzt könnte das Ferien-Shooting für sie jedoch ein böses Nachspiel haben. Einer ihrer Kollegen zeigte sich nämlich über das - in seinen Augen - "viel zu freizügige" Foto äußerst pikiert und erstattete bei der Rechtsanwaltskammer Anzeige.

"Überhaupt nicht nachvollziehbar"
Wagners Verhalten schade massiv dem Ansehen des Berufsstandes, so die "Anklage". Eine Geldstrafe, möglicherweise sogar ein Disziplinarverfahren, könnte der Juristin nun ins Haus stehen.

Wagner zu dem Verfahren gegen sie: "Kein Kommentar." Über ihr Rückenbild sagt sie: "Es ist doch völlig harmlos. Auf Bällen zeigen Frauen oft viel mehr nackte Haut." Eine "allfällige Aufregung" darüber sei daher für sie "überhaupt nicht nachvollziehbar".

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