Mi, 23. Mai 2018

Virus installiert

02.11.2015 10:36

Warnung vor Internet-Betrüger

Mit einer ganz gemeinen Masche wollte ein Unbekannter bei einer 71-jährigen Burgenländerin abkassieren. Er überredete der Frau per Telefon, ihm Zugang zu ihrem Computer zu gewähren. Dann installierte er einen Virus und forderte Geld, um diesen zu entfernen. Die Betrogene beendete das Gespräch und alarmierte die Polizei.

"Der Täter gab sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus und erklärte, er müsse eine Fernwartung durchführen", schildert ein Ermittler. "Die Frau willigte unglücklicherweise ein. Dadurch war es dem Kriminellen möglich, einen Virus auf ihrem Rechner zu installieren." Danach forderte der Unbekannte plötzlich Geld von seinem Opfer. "Die Pensionistin hat jedoch völlig richtig reagiert, das Telefonat beendet und sich an uns gewandt", so der Beamte weiter. Bei der Auswertung der Daten des Computers stellten die Fachleute der Exekutive allerdings fest, dass das installierte Schadprogramm nur von einem Experten entfernt werden kann - und das kostet die betagte Dame nun fast 200 Euro!

Computerfachleute und Exekutive warnen vor derartigen Betrügereien: "Wenn man so einen Anruf erhält, kann man auf jeden Fall davon ausgehen, dass es sich hierbei um einen Kriminellen handelt. Microsoft betreibt auf diese Weise keinen Kundendienst. Am besten notiert man sich die Nummer, legt sofort auf und alarmiert dann die Behörden."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden