Sa, 18. November 2017

Fall vor Gericht

02.11.2015 08:27

Michael Gregoritsch wegen Flirts erpresst?

Am Sonntag glänzte er bei der 1:2-Niederlage des HSV gegen Hannover noch als Torschütze (siehe Video) - am Montag preschte die "Bild" mit einer weniger rühmlichen Schlagzeile um ÖFB-Legionär Michael Gregoritsch vor: Der Sohn von Österreichs U21-Teamchef Werner steht im Mittelpunkt eines Prozesses, der im Dezember am Bochumer Gericht beginnt. Er soll von zwei Männern erpresst worden sein, weil er via whatsapp mit einer Frau geflirtet hatte.

Während seiner Zeit beim VfL Bochum (2014/15) soll Gregoritsch Bekanntschaft mit der Frau gemacht und mit ihr "geflirtet" haben, wie es die "Bild" nennt. Ihr Ehemann bekam davon Wind und war gar nicht begeistert. Auf einem Parkplatz soll er Gregoritsch zur Aussprache gebeten haben. Seine Forderung: Geld! Sonst drohen Konsequenzen. Bei einem zweiten Treffen war noch ein Mann dabei. Von 200.000 Euro soll ursprünglich die Rede gewesen sein, geflossen sind laut "Bild" letztlich 4000 Euro.

Gregoritsch schweigt
Jetzt landet der Fall vor Gericht. Die beiden Männer und die Frau, mit der Gregoritsch geflirtet haben soll, müssen aussagen. Gregoritsch selbst äußert sich mit Verweis auf das schwebende Verfahren nicht. Der Strafverteidiger der besagten Dame ist von ihrer Unschuld jedenfalls überzeugt: "Die bisherige Annahme, sie habe ihre weiblichen Reize, insbesondere ihre Optik, eingesetzt, um Herrn Gregoritsch näherzukommen, wird sich nicht aufrechterhalten lassen", wird der Anwalt von der "Bild" zitiert.

Vater Werner: "Michael geht gut damit um"
Vater Werner Gregoritsch geht davon aus, dass der nun von der Boulevard-Zeitung publik gemachte Fall seinen Sohn zumindest sportlich auch weiterhin nicht hemmen wird. "Solche Dinge passieren. Er steht in der Öffentlichkeit und muss damit umgehen. Michael geht damit auch sehr gut um, er muss sich als Opfer ja auch keiner Schuld bewusst sein", so Gregoritsch senior.

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