Fr, 24. November 2017

Real-Talent

30.10.2015 07:26

Hier „bearbeitet“ Ex-Rapidler Lienhart Ronaldo

Die Topstars Sergio Ramos, Pepe, Benzema und Routinier Arbeloa nach Verletzungspausen wieder bei der Mannschaft – und dennoch holte Real Madrids Trainer Rafael Benitez zu Beginn der Woche Philipp Lienhart, die "perla austriaco", für vier Tage zum Training mit der ersten Mannschaft. Der junge Ex-Rapidler darf mit Ronaldo und Co. trainieren und steht bei Real offenbar durchaus hoch im Kurs.

Der 19-jährige Innenverteidiger sieht jeden Tag mit den Superstars als Aufwertung, hält sich daher eisern an alle Regeln: keine Interviews, wenn es um Real Madrid geht. Er darf nur reden, wenn er in Österreich ist. Aber nur über die Chancen der Unter-21 in der Qualifikation zur EM.

Ausgezeichnet
Lienhart hat in Madrid einen neuen Fan: den österreichischen Botschafter Peter Huber. Der lud ihn zum Empfang anlässlich des Nationalfeiertags ein, sah sich live letzten Sonntag das 3:1 von Castilla mit Lienhart über Socuellamos, den Sprung auf Platz eins, an. "Er gefällt nicht nur mir ausgezeichnet", sagt der Tiroler, der einen guten Draht zu einer Real-Madrid-Ikone hat: zum früheren Torjäger Emilio "el buitre" Butragueno, dessen Real-Karriere auch via Castilla begann. Jetzt mit 52 ist Butragueno einer der Direktoren von Real.

Im folgenden Video sehen Sie Reals jüngsten 3:1-Auswärtssieg bei Celta Vigo:

Zidanes Schlüsselfigur
Auf Anfrage hörte der Botschafter über Lienhart nur Gutes: Alle hätten seine Schritte nach vorne in den letzten eineinhalb Jahren registriert, Zinedine Zidane sieht in ihm eine Schlüsselfigur, um mit Castilla aufzusteigen. Also bat der Botschafter Direktor Butragueno, zu versuchen, das Interviewverbot für Lienhart zu lockern

Werder-Hoffnung Grillitsch
Auch in Deutschland zeigt einer aus Österreichs U-21-Generation auf, die zuvor bei der U-20-WM in Neuseeland Erfahrungen sammelte: Florian Grillitsch profilierte sich als Hoffnung von Werder Bremen. Sowohl Samstag beim 3:1 in Mainz als auch Mittwoch beim 1:0-Cupsieg gegen Peter Stögers 1. FC Köln, bei dem Bremen aus "psychologischen Gründen" in Kölns Klubfarben Weiß-Rot spielte. Bremens Sportchef Thomas Eichin lobte Grillitsch als "richtig gut. Nicht selbstverständlich bei jungen Leuten, in so wichtigen Partien voll da zu sein." Jetzt gilt Offensiv-Allrounder Grillitsch als Vorreiter für den neuen "Werder-Weg". Aus dem eigenen Nachwuchs zur fixen Größe.

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