Do, 23. November 2017

Schon 90 Beteiligte

29.10.2015 19:43

Sparen statt spekulieren: Die neue Bank

Sparen, Kredite, Zahlungsverkehr: Das ist eigentlich das Kerngeschäft einer Bank. Und genau darauf will sich die erste alternative Ethikbank Österreichs wieder besinnen. 1700 Genossenschafter schlossen sich bisher an, 90 sind aus Salzburg.

"Im nächsten halben Jahr wird sich zeigen, ob die Österreicher eine Bank möchten, die ihnen allen gehört", sagt Genossenschaftsvorständin Christine Tschütscher. Rund 1700 Genossenschafter schlossen sich bisher an, darunter zeichneten auch 90 Salzburger. Allein sie haben 100.000 Euro investiert, als im Durchschnitt mehr als 1100 Euro pro Kopf. Die Salzburger sind damit österreichweit an zweiter Stelle. Insgesamt konnten schon 1,5 Millionen Euro als Startkapital gesammelt werden. 4,5 Mio. werden noch benötigt, um bei der Finanzmarktaufsicht um eine Banklizenz ansuchen zu können.

Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund
"Gegen den Strom zu schwimmen ist mittlerweile Überlebensstrategie. Nur zu reden, das reicht definitiv nicht. Ich scharre schon vor Ungeduld, warte auf eine Bank, die nicht auf Profitmaximierung basiert", so die prominente Tänzerin und Choreografin Editta Braun, die seit der ersten Stunde zu den Unterstützern zählt. Die Bank, gegründet aus der Zivilgesellschaft, will sich auf das ursprüngliche Geschäft besinnen: Sparen, Kredite und Zahlungsverkehr. Sie verweigert Spekulation und intransparente Finanzprodukte. Kredite werden nur an Unternehmen vergeben, die Gemeinwohlorientiert sind.

Die Genossenschafter können mitbestimmen
Das Startkapital wird von einer freien Genossenschaft zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder können durch Online-Abstimmungen die Entwicklung der Bank mitbestimmen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden