So, 19. November 2017

Nach IS-Zerstörung

29.10.2015 14:05

3D-Drucker sollen archäologische Stätten nachbauen

Die Beschädigung und Zerstörung von archäologischen Stätten etwa durch die Terror-Miliz Islamischer Staat hat zuletzt oft für Schlagzeilen gesorgt. Die UNESCO, das Dubai Museum of the Future Foundation und das Institute for Digital Archaeology wollen bedeutende Stätten nun durch Bildgebungstechnologie dokumentieren, um sie mittels 3D-Druckverfahren nachbauen zu können.

Bis Ende 2015 sollen demnach bis zu einer Million digitale Aufnahmen von bedeutenden archäologischen Stätten im Nahen Osten gemacht werden. Die technische Abwicklung übernimmt das Institute for Digital Archaeology, eine gemeinsame Einrichtung der Universitäten Harvard und Oxford.

"Es ist wichtig, die traditionellen Stätten zu bewahren, denn sie bilden eine Quelle der Inspiration für Innovatoren und Pioniere, die an der Zukunft arbeiten", betonte der Generaldirektor des Dubai Museum of the Future Foundation, Mohammed Al Gergawi, in einer Aussendung. "Was wir heute leisten, ist Teil unserer Bemühungen dahingehend, uns für die Geschichte der Region einzusetzen und auf den Errungenschaften unserer großen Vergangenheit aufzubauen".

UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova nahm indirekt den IS ins Visier: "Extremisten möchten der Welt eine abweichende Sichtweise auferlegen. Sie wollen uns weismachen, dass es keine Erinnerung gibt, keine Kultur und keine Hinterlassenschaften." Dieser Vision müsse man etwas entgegenstellen und Geschichte für kommende Generationen bewahren.

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