So, 19. November 2017

Auf den Philippinen

27.10.2015 10:06

Frau füttert hungernde Hunde in gepfändetem Haus

Wie herzlos kann ein Bankinstitut sein? Eine junge Tierfreundin füttert seit Tagen zwei Hunde, die in der philippinischen Stadt Santa Rosa in einem gepfändeten Haus sich selbst überlassen wurden. Pia Triviño veröffentlichte Bilder der hungernden, verwahrlosten Tiere auf Facebook und alarmierte eine lokale Tierschutzorganisation.

Eine Bank pfändete ein Haus in Santa Rosa und versiegelte das Gebäude - die einstigen Besitzer dürfen es nicht mehr betreten und erhalten auch keinen Zugang zu ihrem Besitz. Und zu eben diesem Besitz zählt die Bank auch die beiden Hunde der Familie - als "Eigentum" müssen sie alleine auf dem verschlossenen Grundstück ausharren, ohne jegliche Versorgung.

"Hunde vegetieren im Dreck vor sich hin"
Die junge Tierfreundin Pia Triviño entdeckte die beiden bereits deutlich abgemagerten Hunde zufällig und erfuhr von den Nachbarn, was vorgefallen war. "Offensichtlich werden sie nicht mehr ordentlich gefüttert oder gepflegt, sie vegetieren im Dreck vor sich hin. Sie sehen aus, als würden sie bald sterben", schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite. Triviño setzte sich über die "Betreten verboten!"-Schilder am Grundstück hinweg und füttert die beiden Vierbeiner seitdem jeden Tag.

Die Hunde hätten zunächst gezögert, sich ihr zu nähern, schreibt Pia Triviño. Doch letztendlich sei der Hunger größer gewesen als die Angst. Die Näpfe schiebt die junge Frau unter dem Metallgitter des Eingangstores durch. Die Befreiung der beiden Vierbeiner ist bisher noch nicht gelungen, allerdings konnte Triviño bereits die Philippine Animal Welfare Society alarmieren, die sich um den Fall bemühen will.

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