Sa, 18. November 2017

Ermittlungen laufen

21.10.2015 16:35

Todesdrama um Ena Kadic bleibt ein Rätsel

Das Todesdrama der Ex-Schönheitskönigin Ena Kadic hält die Ermittler nach wie vor auf Trab. Die Obduktion sowie eine erneute Spurensuche brachten neue Details ans Licht: Die 26-Jährige soll nun doch von der Aussichtsplattform gestürzt sein. Die Handyauswertung ist immer noch ausständig.

"Laut Informationen des Gerichtsmediziners ist das Opfer beim Sturz aus rund 30 Metern zunächst aufgeprallt und dann weiter gefallen. Wir können das durch unsere Spurensuche bestätigen", berichtet Chefinspektor Ernst Kranebitter. Diese Tatsache gibt der Tragödie eine neue Wende. Bisher gingen die Ermittler von einem Absturz während des Joggens in unmittelbarer Nähe der Aussichtsplattform Drachenfelsen aus. "Durch die neuen Erkenntnisse müssen wir nun annehmen, dass sie doch direkt von der Plattform gestürzt ist", erklärt Kranebitter.

"Kein Hinweis auf Verzweiflungstat"
Fremdverschulden schließt die Polizei aus. Auch dass die 26-jährige Tirolerin freiwillig aus dem Leben schied, gilt weiterhin als unwahrscheinlich: "Wir haben nach einem Abschiedsbrief gesucht sowie mit Familie und Freunden gesprochen. Es gibt keinen Hinweis auf eine Verzweiflungstat." Vorstellbar ist, dass sich Kadic kurz vor dem Unfall auf das Sicherungsgeländer setzte, das Gleichgewicht verlor und auf diese Weise rückwärts in die Tiefe stürzte. "Aber das sind reine Spekulationen", stellt der Chefinspektor klar.

Dass die Ex-"Miss Austria" kurz zuvor ein Selfie machte, ist nun zumindest denkbar. "Die Handyauswertung könnte aufschlussreich sein", so der Ermittler. Die Beerdigung der ehemals schönsten Frau Österreichs findet im Laufe der nächsten Tage statt.

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