Di, 21. November 2017

Zum ersten Mal dabei

21.10.2015 08:00

So schön strahlte Herzogin Kate beim Staatsbankett

Premiere für Herzogin Catherine: Zum ersten Mal seit ihrer Hochzeit mit Prinz William 2011 nahm die 32-Jährge an einem Staatsdinner mit der Queen teil - und wurde beim Empfang von Chinas Präsident Xi Jinping zum Hingucker des Abends.

Da wusste man gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte: In einer knallroten Robe von Jenny Peckham und mit der sogenannten "Lotus Flower"-Tiara, die einst der Queen Mum gehört haben soll, auf dem Haupt überstrahlte Kate an der Tafel die übrigen 170 Gäste, die zum offiziellen Staatsbankett im Buckingham Palast geladen waren.

Mit demonstrativen Pomp und allen Ehren hat das britische Königshaus am Dienstag nämlich den chinesischen Präsidenten Xi Jinping empfangen. Zum Auftakt des viertägigen Staatsbesuchs begrüßten Elizabeth II. und Prinz Philip den Staatsgast bei der berühmten Horse Guards Parade. Anschließend fuhren die Royals mit Xi und dessen Ehefrau am Dienstag mit einer Kutsche vor den Buckingham Palast.

William rief Chinesen zum Boykott von Elfenbein auf
Mit der Charmeoffensive wirbt London vor allem um chinesische Investitionen in Großbritannien. Doch Prinz William fand zu diesem Ereignis auch ernste Worte und rief die chinesische Bevölkerung zum Boykott des Handels mit Elfenbein auf. Er warnte, sollte die meist illegale Jagd weitergehen, müssten in diesem Jahr geborene Kinder, "wie meine Tochter Charlotte", den Tod der letzten Tiere in freier Wildbahn noch vor ihrem 25. Geburtstag erleben.

"In den 33 Jahren seit meiner Geburt haben wir 70 Prozent der Elefantenpopulation in Afrika verloren. Von den Übriggebliebenen werden jedes Jahr 20.000 getötet - das sind jeden Tag 54 Elefanten", sagte die Nummer zwei der britischen Thronfolge in einer am Montag im Voraus veröffentlichten Botschaft für die in China beliebte Fernsehshow "Lasst uns reden".

Er erinnerte daran, dass auch seine Vorfahren Wildtier-Trophäen gesammelt hätten - aber dass sich Traditionen ändern müssen, weil Tiere wie Elefanten und auch Nashörner vom Aussterben bedroht seien. Er sei sicher, dass China dank seines "großen Einflusses weltweit" beim Schutz wilder Tiere zu einem globalen Vorreiter werden könnte.

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