Mo, 18. Dezember 2017

Vielversprechend

20.10.2015 10:27

Android-Blackberry Priv kommt mit Top-Hardware

Der gebeutelte kanadische Smartphone-Pionier Blackberry steht offenbar kurz davor, sein erstes Android-Smartphone zu veröffentlichen. Das in einer Partnerschaft mit Samsung entwickelte Priv bringt eine ausziehbare physische Tastatur mit und verfügt über High-End-Hardware. Erscheinen soll es offenbar bereits im November, kosten wird es voraussichtlich rund 800 Euro.

Das Display des Priv ist an den Rändern leicht gebogen, ähnlich wie bei Samsungs Galaxy-Edge-Reihe. Die Auflösung des AMOLED-Displays beträgt stolze 2560 mal 1400 Pixel, beim Prozessor soll das Gerät einem "Heise"-Bericht zufolge auf Qualcomms Sechskerner Snapdragon 808 setzen. Drei Gigabyte Arbeitsspeicher sind vorhanden, der interne Speicher ist 32 Gigabyte groß und kann per microSD-Karte erweitert werden.

18-Megapixel-Cam mit Doppel-LED-Blitz
Vielversprechend liest sich auch die sonstige Ausstattung des Geräts. Die Kamera kommt mit 18 Megapixeln Auflösung und Doppel-LED-Blitz, der Akku soll mit 3410 Milliamperestunden Kapazität für lange Laufzeit sorgen. Gefunkt wird über LTE, Details zu den WLAN- und Bluetooth-Standards fehlen allerdings noch.

Interessantes Detail: Das Priv soll mit 9,4 Millimetern trotz Hardware-Tastatur nur unwesentlich dicker sein als andere aktuelle High-End-Smartphones. Das Gewicht ist mit 192 Gramm aber vergleichsweise hoch. Android kommt auf dem Gerät in Version 5.1 zum Einsatz - wohl mit zusätzlichen Sicherheits-Features.

Priv soll schon bald verkauft werden
Blackberry selbst hat noch keine Details zu Verfügbarkeit und Preisen des Priv genannt, ein britischer Online-Shop hat jedoch bereits einen Preis von umgerechnet rund 800 Euro und einen Liefertermin Anfang November veröffentlicht. Stimmen diese Details, steht Blackberrys Android-Hoffnungsträger quasi schon vor der Tür.

Ob er für den gebeutelten Smartphone-Pionier, der lang vor Apple und Samsung internetfähige Handys verkaufte, in den letzten Jahren aber den Anschluss verloren hat, die Wende bringt, muss sich freilich erst noch zeigen.

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