Fr, 20. Oktober 2017

"Pokémon Go"

16.10.2015 09:53

Nintendo steigt bei ehemaliger Google-Tochter ein

Der japanische Spiele-Spezialist Nintendo bekräftigt sein Interesse am Geschäft mit Smartphone-Games und steigt bei der ehemaligen Google-Tochter Niantic Labs ein. Sie wurde vor allem mit dem Spiel "Ingress" bekannt, bei dem virtuelle Objekte auf dem Smartphone-Bildschirm in die reale Umgebung eingebunden werden.

Niantic kooperiert mit Nintendo bereits bei einem Spiel, in dem die beliebten Pokemon-Figuren auf ähnliche Weise in der realen Welt aufgespürt und "eingefangen" werden können. "Pokemon Go" soll irgendwann im kommenden Jahr erscheinen. Es ist der erste Vorstoß von Nintendo in das boomende Geschäft mit Smartphone-Spielen.

Niantic bekommt nun bis zu 30 Millionen Dollar (26,3 Millionen Euro) von Nintendo, Google und der Pokemon Company. In einem ersten Schritt gibt es 20 Millionen Dollar, der Rest soll bei Erreichen bestimmter Ziele folgen, hieß es. Das Geld solle vor allem in die Entwicklung des Pokemon-Spiels investiert werden, sagte Niantic-Chef John Hanke.

15 Millionen Verstecke für Pokémon verfügbar
"Pokemon Go" soll dabei auf der Basis von "Ingress" aufbauen, wo Spieler virtuelle Portale erobern können. Mit über 15 Millionen dieser Standorte habe Niantic genug Stellen, um die Pokemon zu verstecken. "Ingress" war vor einigen Monaten dafür kritisiert worden, dass Spieler Portale auch auf dem Gelände von Konzentrationslagern eingerichtet hatten. Diese wurden entfernt.

Geld verdienen könnte das "Pokemon Go" zum Beispiel mit exklusiven Figuren. Eine Verknüpfung mit Nintendos Pokemon-Spielen für die Konsolen Wii oder 3DS sei derzeit nicht vorgesehen. Spiele mit weiteren Nintendo-Figuren wie Super Mario seien eine Möglichkeit für die Zukunft, auch dazu gebe es aber aktuell noch keine Pläne.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).