Do, 23. November 2017

Plötzlich geweckt

15.10.2015 20:36

Frau schlug Diebe in die Flucht

Schock für eine Pensionistin in Mattsee: Während sie bereits tief und fest schlief, drangen am späten Mittwoch Abend zwei Einbrecher über ein aufgezwängtes Fenster in ihr Haus ein. Durch den Lärm, den das Duo beim Durchsuchen der Räume machte, wurde die Frau wach. Sie überraschte die Männer, diese flüchteten.

Die Männer zwängten ein Fenster im Erdgeschoss auf. In alle Ruhe durchsuchten sie die Zimmer methodisch. Danach versuchten sie auch noch im ersten Stock und am Dachboden Wertsachen zu erbeuten. In der Zwischenzeit wurde die Bewohnerin (76) durch den Lärm geweckt, den die Männer beim Aufreißen von Kastentür verursacht hatten. Die resolute und mutige Frau ging nachsehen und entdeckte das Duo im Treppenhaus. Die Männer ergriffen sofort die Flucht.

Die Frau rief die Polizei. Doch die Bande war trotz eines raschen Einsatzes nicht mehr zu finden. Die beiden hatten Schmuck und Bargeld erbeutet. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor Dämmerungseinbrechern, die sich die Dunkelheit zu nutze machen. Wer auf Urlaub fährt, sollte das nie via Facebook verkünden. Lampen mit Bewegungsmelder und aufmerksame Nachbarn können helfen. Natürlich empfiehlt sich auch der Einbau einer Alarmanlage. Und Fenster können mit speziellen Sperrvorrichtungen gesichert werden. Für Haustüren gibt es Sicherheitsschlösser. Beim kriminalpolizeilichen Beratungsdienst kann man sich kostenlos über diverse Sicherungsmöglichkeiten informieren unter der Telefonnummer 059133-103750.

Bandenmitglieder sind oft gut ausgebildet
Ein Kriminalpolizist zur "Krone": "Das Wichtigste ist ein aufmerksamer Nachbar, denn der kann viel verhindern. Es lohnt sich also ein guter Kontakt. Auf keinen Fall sollte man selbst auf Einbrecherjagd gehen, das kann gefährlich enden. Immer den Polizei-Notruf 133 rufen. Unsere Streifen sind schnell da." Auch vor dem Ankauf von Waffen warnt die Polizei. Wie berichtet, melden Salzburger Händler auf Grund der vielen Straftaten einen Zustrom von Kunden. Besonders gefährlich sind die Ostbanden deshalb, weil es sich meist um gut ausgebildete Männer der früheren Geheimdienste oder um ehemalige Angestellte von Sicherheitsfirmen handelt. Sie operieren in einer Organisation: Einer kundschaftet die Gegend aus, der zweite dringt in das Haus ein, der dritte rafft die Beute zusammen und der vierte sorgt für den Transport. Der fünfte bringt sie über die Grenze.

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