Di, 21. November 2017

Im Keller gehortet

15.10.2015 11:45

Tiroler (85) besaß Uran „für Forschungszwecke“

Nach dem kuriosen Fund von radioaktivem Material im Keller eines Einfamilienhauses im Tiroler Außerfern wird nun der 85-jährige Besitzer angezeigt. Der Mann gab an, die strahlende Substanz im Jahr 1956 "für Forschungszwecke" erhalten zu haben. Damals habe er bei einer Firma in Skandinavien gearbeitet, bei der uranhaltiges Pulver verarbeitet worden sei.

Eine geringe Menge habe er für eigene Experimente zur Verfügung gestellt bekommen, verantwortete sich der 85-Jährige gegenüber der Polizei. Das strahlende Material habe er schließlich im Jahr 1956 mit der Bahn nach Österreich transportiert. Seither bewahrte er es im Keller seines Wohnhauses auf.

Die Angaben des Mannes müssten nun überprüft werden. Das sichergestellte Material soll zur Untersuchung nach Seibersdorf in Niederösterreich gebracht werden, hieß es.

Keine Gefahr für Bevölkerung
Die Polizei hatte am Dienstag fünf kleine Röllchen sichergestellt, die in einem Glasbehälter im Keller des Hauses verwahrt waren. Es habe keine Gefährdung der Bevölkerung bestanden, so die Exekutive. Die Strahlung sei außerhalb eines Umkreises von einem Meter nicht mehr messbar gewesen.

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