Sa, 25. November 2017

Polizei warnt

13.10.2015 08:55

Köder in Klagenfurt und Villach gefährden Hunde

Die Zahl der Anzeigen wegen Tierquälerei ist weiterhin besorgniserregend und zu den Giftköderanschlägen auf Hunde kommen jetzt noch mit Rasierklingen oder Lockstoffen präparierte Köder dazu. Im Kärntner Waidmannsdorf musste eine Schäferhündin notoperiert werden, in Villach-Wasenboden gab die Stadt eine Warnung heraus.

Die Deutsche Schäferhündin "Cobra von der Wolfskralle" konnte nur durch eine stundenlange Notoperation gerettet werden, da sie einen mit Futter präparierten Gummiteil verschluckt hatte, der innen hohl war. Ein Hundehasser hatte die Köder einfach in den Garten in Waidmannsdorf geworfen, in dem Cobra oft bei ihren Schäfer-Freundinnen zu Besuch ist.

"Plastikköder hat Cobra fast umgebracht"
"Bereits im Sommer hat eine meiner Hündinnen einen blauen Gummiteil erbrochen, da habe ich noch nicht so darauf geachtet. Aber jetzt ist es wieder passiert und hat
Cobra fast umgebracht", ist Evelyn Hellig entsetzt, die auf Cobra aufpasst, wenn Herrchen Roman Schmid nicht da ist. "Der blaue Weichgummiköder muss so fies präpariert sein, dass der Hund das Teil sofort verschluckt".

Stadt Villach gab Warnung heraus
Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet, die nun vermehrt kontrollieren wird. Auch die Stadt Villach hat eine Warnung herausgegeben, da eine Hundebesitzerin beim Spazieren am Wasenboden Wurststücke mit versteckten Rasierklingen gefunden hatte.

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