Di, 21. November 2017

„Balou“ verletzt

12.10.2015 09:31

Kater auf Freigang von Unbekannten angeschossen

Schock für zwei Tierfreunde in Nußdorf-Liersching in Salzburg: Sie betreiben dort einen gepachteten Bauernhof. Vergangene Woche dann der schwere Schlag für die privaten Tierschützer: Kater "Balou" wurde von einem Unbekannten mit einer Schrotflinte angeschossen. Die Kugeln wurden am Röntgenbild beim Tierarzt entdeckt.

Ganz dem Wohl der Tiere verschrieben hat sich ein seit mittlerweile drei Jahren in Nußdorf-Liersching lebendes junges Paar. Die beiden haben ein acht Hektar großes Grundstück mit Weiden und Wiesen gepachtet, auf dem mittlerweile sechs Pferde, vier Laufenten und zwei Katzen ein neues Zuhause gefunden haben. Doch vor knapp zwei Wochen machte ein böser Tierfeind der Idylle ein Ende: "Unser Kater 'Balou' ist jeden Abend zu uns gekommen. Die Katzen dürfen frei herumlaufen, übernachten sollen sie aber im Haus. Daran haben sie sich auch gewöhnt. Doch dann ist Balou nicht gekommen", erinnert sich sein Frauchen. Alles Suchen und Rufen nutzte nichts, der Kater war verschwunden.

Mehrere Schrotkugeln gefunden
Wenige Tage später schleppte er sich doch noch bis zum Haus: "Er humpelte und blutete und war total abgemagert", erinnert sich das Frauchen. Sie rief sofort den Tierarzt zu Hilfe. Dieser ließ Röntgenbilder anfertigen und auf diesen waren die Schrotkugeln, die das Tier so schwer verletzt hatten, deutlich zu sehen. "Jemand hat unseren Kater angeschossen, und das obwohl er ein Halsband trägt und gechipt und geimpft ist", ärgern sich die Besitzer.

Besitzer wegen "Tierhospiz" angefeindet
Sie sind Anfeindungen wegen ihrer Tiere leider schon gewöhnt. Erst vor wenigen Wochen mussten sie zudem eine 13 Jahre alte Schäferhunddame einschläfern lassen. Und deren Weggefährtin lebt trotz des schweren Verlusts noch immer, ist bestens versorgt. "Wir haben mit zwei Pferden angefangen, mittlerweile sind wir schon fast ein Tierhospiz. Wir haben sechs Pferde, vier Laufenten und zwei Katzen. Es ist nicht einfach, aber irgendwie schaffen wir es mit dem Futter. Im Nebenerwerb kümmern wir uns selbst um die Heugewinnung", verrät Balous Frauchen im Gespräch.

Hinweise bitte an Tel.: 059133/5122.

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