Di, 24. Oktober 2017

Wollte nach Syrien

08.10.2015 15:55

Untergetauchte „Terror-Braut“ (20) gefasst

Fahndungserfolg rund 2500 Kilometer von Österreichs Grenze entfernt: In der kleinen russischen Republik Inguschetien ging eine per rot-weiß-rotem Haftbefehl gesuchte mutmaßliche Terrorverdächtige ins Netz. Bei der IS-Anhängerin dürfte es sich um die 20-jährige Indira T. handeln, die nach Syrien wollte, um einen Dschihadisten zu heiraten.

Anders als ihre ebenfalls erwischten drei IS-Freundinnen, die vor mehr als zwei Wochen in Graz zu Haftstrafen verurteilt wurden, hatte es Indira T. vorgezogen, rechtzeitig vor ihrem Prozess unterzutauchen. Ein Interpol-Haftbefehl wurde ausgestellt.

Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen das als Kind samt Eltern aus Inguschetien nach Österreich geflohene Mädchen: Unterstützung einer Terrororganisation, Vernichtung von Beweismitteln und Identitätsbetrug durch Nutzung falscher Reisedokumente. Nun klickten für die 20-Jährige rund 2500 Kilometer Luftlinie von Graz entfernt die Handschellen.

Die mutmaßliche Dschihadistin - sie wollte nach Syrien und einen IS-Kämpfer heiraten - wurde in ihrem Geburtsland Inguschetien verhaftet. Sie sei erst vor Kurzem hier eingetroffen. Die Auslieferung wird gerade geprüft.

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