Fr, 20. Oktober 2017

Fünf Kilometer Stau

08.10.2015 08:53

Westautobahn nach Lkw-Brand vorübergehend gesperrt

Nach einem spektakulären Lkw-Brand hat in der Nacht auf Donnerstag die Westautobahn in Niederösterreich zwischen St. Valentin und Haag vorübergehend komplett gesperrt werden müssen. Die 42 Jahre alte Lenkerin hatte aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über das Schwerfahrzeug verloren und war gegen die Mittelbetonleitwand geprallt. Der Lkw ging kurz danach in Flammen auf, die verletzte Frau konnte sich gerade noch rechtzeitig vor dem Feuer retten.

Die 42-Jährige war in der Nacht auf der A1 in Richtung Wien unterwegs, als sie ins Schleudern geriet und mit dem Lkw gegen die Leitwand stieß. Durch die Wucht des Anpralls wurde das Führerhaus vom Sattelzugfahrzeug abgerissen und samt Lenkerin auf die Richtungsfahrbahn Linz geschleudert. Dort kam das Wrack auf dem dritten Fahrstreifen zu stehen.

Die Lenkerin erlitt bei dem Unfall Verletzungen, konnte sich jedoch noch selbst aus dem Wrack retten, ehe es in Flammen aufging. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand es bereits in Vollbrand. Die Frau wurde ins Landesklinikum Mostviertel nach Amstetten gebracht.

Durch herumliegende Betonteile wurden zudem zwei weitere Autos beschädigt. Bei der Brandbekämpfung standen insgesamt fünf Feuerwehren im Einsatz. Dafür musste die gesamte Autobahn vorübergehend gesperrt werden. Danach konnten zwei Spuren in Fahrtrichtung Salzburg wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die A1 Richtung Wien blieb allerdings bis in die Morgenstunden gesperrt. Die Folge war ein etwa fünf Kilometer langer Stau.

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