So, 17. Dezember 2017

"Fragt nach ihr"

05.10.2015 16:43

Therapiehündin vergiftet - Kind weint um "Fiona"

Tierdrama im Burgenland: Offenbar an einer Handvoll Rattengift-Ködern ging die weiße Schäferhündin "Fiona" elend zugrunde. Die "Therapeutin auf vier Pfoten" war Annalenas Ein und Alles. Das tapfere kleine Mädchen muss wegen einer schweren Diabeteserkrankung immer wieder ins Spital.

Vor eineinhalb Jahren zog mit Schäferhündin Fiona ein neuer Lichtblick ins Leben von Annalena aus Oberpetersdorf ein. Die Dreijährige muss wegen einer gefährlichen Diabeteserkrankung ständig beobachtet werden. Fiona erkannte die Anzeichen von Über- oder Unterzuckerung früh und konnte Alarm schlagen. "Sie wurde für meine Tochter ein echter Schutzengel, der mit ihr durch dick und dünn ging und ihr in den schwersten Momenten half, neue Kraft zu schöpfen", sagt Mutter Karin W. (27).

Hündin starb an inneren Blutungen
Doch am Freitag wurde die erst 21 Monate alte Hündin - sie war zwei Stunden allein im Garten ihrer Besitzerin gewesen - offenbar heimtückisch vergiftet. Das Tier erbrach sich und verendete qualvoll binnen einer Stunde, berichtete die Polizei am Montag. Der Tierarzt stellte fest, dass der Vierbeiner an inneren Blutungen gestorben war, die augenscheinlich durch Rattengift herbeigeführt worden waren.

In dem Garten waren jedoch keine Reste oder auch nur Anzeichen von Rattengift zu finden. Warum die Therapiehündin sterben musste bzw. wer dahintersteckt, ist noch völlig unklar. Die Polizei ermittelt. "Annalena versteht gar nicht, dass ihre Fiona nicht mehr da ist, und fragt immer nach ihr", so Karin W.

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