Di, 21. November 2017

Nach Vergewaltigung

02.10.2015 17:02

Gewaltverbrecher sitzt in Rom

Fast zwei Monate ist es nun her, dass ein Franzose mit rumänischen Wurzeln auf dem Treppelweg bei Puch eine 17-Jährige brutal vergewaltigt hat. Nun ist der Verbrecher gefasst. Bei einer Routine-Kontrolle in Rom konnten ihn italienische Polizisten festnehmen. Er sitzt jetzt in Haft und soll zu uns ausgeliefert werden.

Die römischen Polizisten kontrollierten den 38-Jährigen bereits am Dienstag. Die Beamten gaben Namen und Geburtsdatum wie bei jeder Überprüfung in ihre Computer ein um zu sehen, ob gegen den Mann etwas vorliegt oder nicht. Und tatsächlich gab das System schon nach wenigen Sekunden einen Treffer bekannt. Gegen den Verdächtigen lag ein Europäischer Haftbefehl vor.

Bei dem Kontrollierten handelte es sich um jenen Vergewaltiger, der am 8. August 2015 auf dem Treppelweg in Puch über eine 17-Jährige herfiel. Er riss die Jugendliche vom Rad und zerrte sie in das Gebüsch, wo er sie vergewaltigte. Erst als ein Zeuge vorbeikam, ließ der Täter von ihr ab. Das Mädchen konnte bei dem Spaziergänger Schutz suchen, der Angreifer flüchtete unerkannt. Ein T-Shirt ließ der Mann zurück, ebenso wie Fingerabdrücke und die DNA. Mit diesen Spuren konnte die Gerichtsmedizin ein Profil erstellen und die Daten in die Systeme einspeisen.

Staatsanwaltschaft stellt Auslieferungsantrag
So erfuhren die Salzburger Polizisten nach einem Abgleich auch den Namen des Vergewaltigers und hatten erstmals ein Bild des Mannes. Denn es stellte sich heraus, dass er bereits in anderen Ländern, nämlich in Spanien, Dänemark und Frankreich, aufgefallen war - allerdings ging es dabei um Einbrüche und Diebstähle und nicht um Sexualverbrechen. In Nizza fertigten Kriminalisten 2010 ein Foto des Mannes an. Mit diesem wandten sich die Ermittler an die Öffentlichkeit, doch bis am Dienstag in Italien gab es keinen konkreten Hinweis auf den Aufenthaltsort des Verdächtigen. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat einen Auslieferungsantrag gestellt. Diesem müssen die Italiener nun zustimmen, erst dann kann der Mann rumänischer Herkunft nach Salzburg gebracht, verhört und vermutlich angeklagt werden.

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