Mo, 18. Dezember 2017

Trainings-Abbruch

30.09.2015 16:44

Knieprobleme: Anna Fenninger kämpft um Sölden

Nach dem Abbruch des Trainings auf dem Pitztaler Gletscher tickt die Uhr: Wird Anna Fenninger für den Start in Sölden noch fit? Sie ist hart und an Knieprobleme gewöhnt.

Nur eine lila Pause für den neuen Kopfsponsor? Na ja. So richtig süß war für Anna Fenninger das rasche Ende des Trainings auf dem Pitztaler Gletscher nicht. "Aber das ist nichts Ungewöhnliches", sagt die 26-Jährige. Knie-Probleme begleiten sie seit Jahren. Nur die Uhr für den Start in Sölden (24.10.) tickt. Nächste Woche hofft Fenninger auf Ski zurückkehren zu können. Der Himmel blitzblau der Schnee blütenweiß. Schöner geht's nicht, dachte man sich. Und Österreichs Skistars stimmten in die Begeisterung über den Pitztaler Gletscher ein. Auch Marcel Hirscher: "Wir haben da Bedingungen, für die fliegt man normalerweise rund um die Welt. Es ist perfekt!"

Eine schaute aber nicht so glücklich drein, kehrte der ultimativen Ski-Welt auf über 3000 Metern gleich den Rücken. Anreise Sonntag, Montag zwei Trainingsfahrten, Dienstag Abreise. Anna Fenninger (26) und ihr Knie. Eine unendliche Geschichte. Seit drei Jahren kämpft Anna damit. Eine Folge von Überbelastungen der Patellasehne, die Ablagerungen in der Kniescheibe verursachen. "Ich hatte einen großen Bluterguss, den das Knie nicht abbauen konnte", erklärte die Olympiasiegerin das Problem einmal in einem Interview. Daher gab's und gibt's immer wieder Pausen mit viel Therapie.

Kein Slalom-Training
Auch beim jüngsten Sommer-Training in Neuseeland musste Fenninger zurückstecken - der geplante, große Slalom-Block fiel dem Knie zum Opfer. Und nun? In 23 Tagen soll die Weltcup-Gesamtsiegerin den Vorjahrs-Triumph am Gletscher in Sölden verteidigen. Der Countdown läuft - Muss Anna zittern?

"Die Probleme sind nix Neues", weiß auch Damen-Chef Jürgen Kriechbaum, "wenn die Bedingungen knifflig sind, will sie im Training nichts riskieren. Eine Vorsichtsmaßnahme." Schade freilich um die guten Trainings-Bedingungen - da nickt der Trainer: "In so einer Situation ist guter Rat sehr teuer."

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