Mo, 18. Dezember 2017

Nationalteam

30.09.2015 12:09

Schwab: "Ein Traum ist in Erfüllung gegangen"

Stefan Schwab hat die Reise mit Rapid zum Auswärtsspiel in der Europa League gegen Dinamo Minsk als Neo-Teamspieler angetreten. Der Mittelfeldmann wurde von Nationaltrainer Marcel Koller für die EM-Qualifikationspartien gegen Montenegro (9. Oktober) und Liechtenstein (12. Oktober) nominiert und darf damit erstmals Bekanntschaft mit der ÖFB-Auswahl machen.

"Es ist für jeden ein Traum, in der Nationalmannschaft dabei zu sein, und es ist wunderschön, diese Erfahrung machen zu können", erklärte Schwab. Ab kommender Woche gehe es darum, acht Monate vor der EURO 2016 in Frankreich einen positiven Eindruck bei Koller zu hinterlassen. "Die Tür ist ein Stück aufgegangen. Ich werde alles versuchen, um bei der EM dabei zu sein, aber wenn es nicht klappt, bin ich auch nicht enttäuscht", meinte der 25-jährige Salzburger.

Schwab profitierte bei seiner Einberufung von den Verletzungen von Christoph Leitgeb, Veli Kavlak und Yasin Pehlivan, aber auch von seinen konstant starken Auftritten bei Rapid. "Wenn man gute Leistungen bringt, wird das belohnt. Doch ich weiß natürlich, dass es schwierig wird, längerfristig in der Nationalmannschaft zu bleiben."

Konzentration auf Minsk
Derzeit gilt Schwabs Konzentration ohnehin noch ganz dem Duell mit Dinamo Minsk. "Wir haben viel Selbstvertrauen und wollen dieses Match gewinnen, aber es wird nicht leicht, weil wir gegen einen defensivstarken Gegner spielen. Minsk ist gegen Salzburg weitergekommen, das zeigt, dass wir aufpassen müssen", betonte der Mittelfeldspieler.

Dass die Papierform für Rapid spricht, interessiert Schwab herzlich wenig. "Die Papierform gewinnt keine Spiele. Gegen Villarreal waren wir Außenseiter, jetzt werden wir als Favorit bezeichnet, doch dieser Rolle müssen wir erst gerecht werden", erklärte Schwab.

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