Di, 21. November 2017

Alle profitieren

29.09.2015 12:24

Jetzt gemeinsam für faire Lebensmittel einsetzen!

Immer mehr Österreicher geben an, bevorzugt Lebensmittel und Produkte aus der Region einkaufen zu wollen. Geschmack und hohe Qualitätsstandards sind dafür ausschlaggebend. Die Nachfrage der Konsumenten steuert Angebot und Preis - doch der bewusste Einkauf wird nicht selten durch mangelnde Transparenz erschwert. Eine Petition soll jetzt genaue Herkunftskennzeichnungen auf Verpackungen und Speisekarten durchsetzen.

Sogenannte "faire Lebensmittel" aus Österreich sind im Vergleich zum Ausland nicht nur hohen Qualitätsstandards unterworfen, sondern schonen durch die kürzeren Transportwege auch noch die Umwelt - zudem werden Arbeitsplätze geschaffen. Für viele Österreicher sind das genug Gründe, beim Einkauf zu jenen Produkten zu greifen, die aus der Region kommen. Doch oft lassen sich diese gar nicht so einfach von "unfairen Lebensmitteln" aus Produktionen mit niedrigen Anforderungen, schlechten Arbeitsbedingungen und umweltschädigenden Transportwegen unterscheiden.

Urteil für Kunden oft schwierig
Der Kunde ist gefordert, sich zu informieren und beim Einkaufen aufmerksam zu sein. Die Plattform FaireLebensmittel.at hat es sich zur Aufgabe gemacht, es den Konsumenten leichter zu machen. Auf der Webseite wurde wertvolle Informationen gesammelt, wo man heimische Lebensmittel schnell und unkompliziert finden und beziehen kann. Im Supermarkt scheitert es aber oft an der mangelhaften Kennzeichnungspflicht. Denn während bei frischen Produkten wie Fleisch die genaue Herkunft angeführt sein muss, ist das bei verarbeiteten Produkten nicht der Fall.

Initiator: "Viele profitieren von Regionalität"
So kommt es, dass der Kunde ein Produkt eines österreichischen Herstellers in den Händen halten kann, dass Lebensmittel aus unfairen Bedingungen enthält. Die Herkunft ist gerade für den Konsumenten oft nicht nachvollziehbar. Ähnlich verhält es sich in der Gastronomie: Auf den Speisekarten suchen Gäste bisher meist vergeblich nach Angaben zum Ursprung der verzehrten Lebensmittel. Das soll sich dank einer Petition von FaireLebensmittel.at nun ändern, wie Initiator Fritz Jeitler erklärt: "Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, dass viele von Regionalität profitieren - die Wirtschaft, die Umwelt und natürlich auch die Konsumenten."

Entenfellner: "Unterschreiben Sie noch heute!"
Mehr als 13.000 Menschen haben bereits unterschrieben und sich damit für eine verpflichtende Herkunfts-Kennzeichnung auf verarbeiteten Produkten sowie eine verpflichtende Herkunfts-Kennzeichnung auf Speisekarten ausgesprochen. "Krone"-Tierexpertin Maggie Entenfellner unterstützt FaireLebensmittel.at aus Überzeugung: "Jede Stimme zählt, und ich bitte Sie, die Petition noch heute zu unterschreiben. Ich denke, dass auch Sie wissen wollen, ob Ihr Sonntagsbraten mit Genmais oder Hormonen vollgestopft wurde! Jetzt ist die Zeit da, um Klarheit zu schaffen! Gemeinsam können wir etwas verändern!"

Die Petition können Sie HIER unterschreiben.

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