So, 17. Dezember 2017

Einsatz vor Libyen

28.09.2015 19:18

"Ärzte ohne Grenzen" retten 373 Flüchtlinge

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat am Montag bei mehreren Rettungseinsätzen vor der libyschen Küste 373 Flüchtlinge an Bord des Schiffes "Dignity I" genommen. Wie ein MSF-Sprecher sagte, wurden die geretteten Flüchtlinge, darunter zahlreiche Frauen und Kinder, nach Italien gebracht.

Die Rettungseinsätze erfolgten den Angaben zufolge in den internationalen Gewässern. Libyen ist rund 300 Kilometer von der italienischen Insel Lampedusa entfernt. In Libyen gibt es zwei rivalisierende Regierungen. Die um sich greifende Unsicherheit und der Kontrollverlust der Behörden erleichtern Schleppern das Geschäft mit Flüchtlingen.

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