Do, 23. November 2017

Gefahr für Flugzeuge

28.09.2015 11:05

Briten droht Registrierungspflicht für Drohnen

Nach vier Beinahe-Zusammenstößen mit Flugzeugen allein im vergangenen Monat, unter anderem in der Nähe von Europas am stärksten frequentierten Flughafen London Heathrow, will die britische Regierung jetzt den Amateurdrohnen-Wildflug am Himmel in geregeltere Bahnen lenken. Neben einer eigenen Luftraumaufsicht sei auch eine Registrierungspflicht für die unbemannten Fluggeräte geplant, berichtete die "Times".

Der Zeitung nach ereigneten sich die vier Zwischenfälle in der Nähe der Flughäfen London Heathrow, London City und Birmingham. Sieben weitere Beinahe-Zusammenstöße seien in den zwölf Monaten bis Juli dieses Jahres verzeichnet worden, hieß es weiter. Für Sicherheitsexperten sei es nur eine Frage der Zeit, bis eine Drohne den Motor oder Rumpf eines Passagierflugzeuges beschädige und dieses vom Himmel hole, schrieb die "Daily Mail".

In der britischen Regierung mehren sich daher die Stimmen, die strengere Auflagen für die Fluggeräte fordern. Angedacht sei neben einer allgemeinen Registrierungspflicht in einer dafür vorgesehenen Datenbank sowie einer eigenen Luftraumaufsicht auch, die Geräte bereits ab Werk mit speziellen Chips zur Ortung im Luftraum auszustatten, hieß es.

Ein Sprecher der britischen Luftfahrtbehörde bezeichnete es als "lebensnotwendig", sich beim Steuern einer Drohne an die geltenden Vorschriften zu halten. Für die Gefährdung eines Flugzeuges drohen in Großbritannien bis zu fünf Jahre Haft.

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