Do, 14. Dezember 2017

Ansturm am Gericht:

27.09.2015 18:38

Konkurse Privater steigen wieder an

Seit 20 Jahren gibt es in Österreich die Privatinsolvenz, und während die Zahlen im Vorjahr rückläufig waren, steigen sie heuer wieder an! In den ersten drei Quartalen gab es um 8,5 Prozent mehr Privatkonkurse (459 Fälle) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Österreichweit sind sie um 5,6 Prozent angestiegen.

Laut einer Statistik des KSV 1870 gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern: Während Niederösterreich bei Privatkonkursen mit einem Plus von 17,4 Prozent das Ranking anführt, gefolgt von Salzburg (12), Wien (10,2), Kärnten (8,5), Vorarlberg (2,3), gingen diese in den anderen Bundesländern zurück: In der Steiermark um minus acht Prozent, in Tirol immerhin noch um minus zwei Prozent.

Die Passiva sind in Kärnten von 74 Millionen auf 83 Millionen Euro angestiegen. Echte Privatkonkurse haben durchschnittlich 55.000 Euro abzutragen, rechnet man ehemalige Unternehmer in Privatkonkurs dazu, geht es um 126.000 Euro.

Hans-Georg Kantner vom KSV: "Menschen mit Beschäftigung entschließen sich eher dazu,  ihre Schulden zu regulieren."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden