Mo, 11. Dezember 2017

Rettung gescheitert

25.09.2015 16:26

Skigebiet Hebalm ist Geschichte

Sämtliche Bemühungen, das Skigebiet Hebalm zu retten, sind gescheitert. Die Betreiber der Anlagen haben inzwischen bereits begonnen, den Sessel-, die fünf Schlepp- und die beiden Kinderlifte abzubauen. Sie sollen anderwärtig verwendet werden. Monatelang war, wie berichtet, um eine Übernahme gepokert worden.

"Hiermit wird eine ganze Region in den touristischen Abgrund gestürzt", bedauert Daniel Dittrich von der zur Rettung gegründeten Betriebsgesellschaft. Er kündigt Klagen an: "Die ganze Causa wird jetzt endgültig ein Fall für die Gerichte." Seine Gesellschaft habe sich bemüht, den Betrieb im Skigebiet zu erhalten.

"Es tut uns leid, dass es mit der Übernahme nicht geklappt hat", sagt Clemens Spörk, Geschäftsführer des Tourismusunternehmens auf der Hebalm. Er betont: "Die letzten Saisonen sind schlecht gelaufen. Eine Weiterführung wäre nicht sinnvoll gewesen. Schuld daran sind auch die klimatischen Bedingungen." Das Skigebiet liegt zwischen 1050 und 1400 Metern Seehöhe.

Inzwischen sind Spezialtrupps in der Region angerückt, um die Anlagen zu demontieren. Sie sollen dann in einem anderen Skigebiet aufgebaut werden.

Spörk: "Es gibt ein Unternehmen, das unsere Anlagen erworben hat." Der sanfte Tourismus auf dem Berg werde aber weiter betrieben. Spörk: "Wir sind dabei, die Weichen zu stellen, damit Langläufer wieder auf ihre Kosten kommen."

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