So, 19. November 2017

„Krone“-Ombudsfrau

25.09.2015 11:01

Ein Postpaket auf Irrwegen

Wir schon oft, wollte Elisabeth V. aus Wien ihrer Schwägerin in Deutschland ein Paket schicken. Das kam nach Wochen allerdings wieder zurück. Inklusive einer Rechnung von 20 Euro für die Retoursendung...

Im Juli gab unsere Leserin das Paket mit Süßigkeiten zum Geburtstag der Schwägerin auf. Für das bezahlte sie immerhin 15 Euro. Ein Danke seitens der Verwandtschaft blieb allerdings aus, deshalb griff Frau V. zum Telefonhörer um nachzufragen: "Meine Schwägerin war sehr erstaunt und sie sagte, sie hätte nie ein Packerl erhalten!" Beide Damen wandten sich sowohl an den jeweiligen Briefzusteller als auch an die Post. Doch bei keiner Stelle konnte man über den Verbleib der süßen Sendung Auskunft geben.

Umso erstaunter war Frau V. als ihr Wochen später das Paket in Wien zugestellt wurde. Für die Übernahme sollte sie 20 Euro bezahlen, was sie strikt ablehnte. "Angeblich schlugen drei Zustellversuche in Deutschland fehl. Meine Schwägerin hat nie eine Nachricht erhalten und wohnt außerdem in einer sehr kleinen Ortschaft, wo jeder jeden kennt. Die Vorgehensweise kann ich nicht akzeptieren", wandte sich die Wiener empört an die Ombudsfrau.

Nach unserer Anfrage kann auch die Österreichische Post die Irrwege des Pakets nicht wirklich nachvollziehen. Angeblich habe es gar sechs Zustellversuche gegeben. Komisch, dass nur drei davon vermerkt sind. Man vermute aber, dass die Firma Hermes, der Kooperationspartner der Post in Deutschland, die Adresse nicht gefunden habe. Aus Kulanzgründen sei man bereit Frau V. alle Kosten zu erstatten. Zuvor muss sie allerdings bei der Post ihr Packerl abholen und die 20 Euro bezahlen. Das sei aus Logistikgründen nicht anders möglich... Noch Fragen?

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