Fr, 24. November 2017

Mordalarm in Wien

25.09.2015 14:17

40-Jährige erstochen in Stiegenhaus aufgefunden

In einer Wohnung in Wien-Margareten ist in der Nacht auf Freitag eine 40-jährige Frau durch mehrere Messerstiche getötet worden. Ein Mann, bei dem es sich laut Polizei um den Lebensgefährten handeln dürfte, wurde mit schweren Stichverletzungen ins Spital gebracht - er gilt als tatverdächtig. Die Frau starb noch im Stiegenhaus des Gemeindebaus am Margaretengürtel. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus.

Die Verletzte war in dem Gemeindebau am Margaretengürtel gegen 3 Uhr barfuß aus der Erdgeschoßwohnung in den ersten Stock geflüchtet. Dort brach sie blutüberströmt im Stiegenhaus zusammen, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Auch an der Wohnungstür und den Stufen waren Blutspuren zu sehen. Eine Nachbarin hatte Schreie gehört und das Opfer am Gang gefunden.

Nach der Wohnungsöffnung wurde der schwer verletzte Mann entdeckt, der Stichverletzungen an der Brust aufwies. Er wurde noch in der Nacht im Krankenhaus notoperiert. "In der Wohnung lag auch die Tatwaffe - ein Küchenmesser", berichtete Eidenberger an Ort und Stelle.

"Die genauen Abläufe der Auseinandersetzung sowie die Hintergründe der Bluttat sind noch unklar", sagte der Sprecher. Möglicherweise war die 40-Jährige zuerst mit dem Messer auf den Mann losgegangen und wurde dann von dem Mann tödlich verletzt. Die Wohnadresse war bereits amtsbekannt. Der Tatverdächtige ist außer Lebensgefahr, konnte aber noch nicht befragt werden. Auch Zeugenbefragungen sollen noch stattfinden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden