Fr, 15. Dezember 2017

Wörthersee Stadion:

24.09.2015 10:09

Nur noch eine Tribüne genehmigt

Der Protest der sechs Anrainer gegen den Baubescheid für das Wörthersee-Stadion hat wohl weitreichendere Folgen als ursprünglich angenommen: Damit droht fast das komplette Stadion und auch der angeschlossene Sportpark gesperrt zu werden.

Das Landesverwaltungsgericht entscheidet über die Zukunft des Stadions. Zwei Szenarien sind realistisch:

  • Der Aufruf zur Umweltverträglichkeitsprüfung.
  • Die Rückgabe des Verfahrens an die Stadt

Beide Szenarien sind ein Bauchfleck: Im Fall einer UVP müsste der Sportpark komplett gesperrt werden.

Muss die Stadt das Verfahren neu aufrollen, könnte der Sportpark auf den Status von 2006 - vor der EM - zurückfallen. Das hieße: Nur die Westtribüne darf geöffnet bleiben, denn sie ist der einzige "Bauteil", der auch bei einem Rückbau gleich bliebe. Die übrige Arena und der Sportpark (Ballsporthalle, Akademie, Beachhalle, Bogensport) müssten erst neu genehmigt werden.

Im Sportpark hält man sich (noch) bedeckt: "Es muss dann die Behörde entscheiden, welche Teile in Betrieb bleiben", so Geschäftsführer Gert Unterköfler. Schärfer formuliert es FP-Stadtrat Wolfgang Germ: "Die Anrainer und auch Frank Frey müssen jetzt realisieren, welcher Schaden daraus entstehen kann!"

Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz verhandelt heute mit Anrainern. "Unser Angebot lautet, dass nur eine Handvoll Großveranstaltungen stattfinden." Nur wenn die Anrainer den Protest aufgeben, wäre ein Supergau vermeidbar.

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