Fr, 15. Dezember 2017

Red-Bull-Ausstieg?

23.09.2015 14:37

Mateschitz: "Die Situation ist hoffnungslos"

Red Bull droht am Jahresende beide Teams aus der Formel 1 zurückzuziehen. Der Vertrag mit Renault ist gekündigt und somit stehen beide Teams, Red Bull Racing und Torro Rosso, bislang ohne Motoren für die Saison 2016 da. Nun erhöht Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz den Druck auf Ferrari und bekräftigt seine Ausstiegsdrohung: "Die Situation ist hoffnungslos."

"Was sollen wir ohne konkurrenzfähige Motoren tun? Wir können ja nicht mit Seifenkisten fahren", gibt sich Dietrich Mateschitz nach dem Grand Prix von Singapur empört. Auch ein Teilrückzug und ein Weitermachen mit der Scuderia Toro Rosso wird bei Red Bull nicht diskutiert. Es ergäbe keinen Sinn, weiterhin talentierte Junioren wie Verstappen und Sainz auszubilden, wenn nachher die interne Aufstiegsmöglichkeit wie einst bei Vettel, Ricciardo und Kvyat wegfällt.

"Die Situation ist hoffnungslos", lautet die aktuelle Einschätzung von Dietrich Mateschitz. Red Bull macht die Fortführung der beiden Formel-1-Teams für 2016 zuletzt ganz klar von der Frage abhängig, ob Ferrari für die nächsten Jahre Werksmotoren liefert, wie sie Vettel und Raikkönen erhalten.

Zwist zwischen Red Bull und Renault
"Beim Österreich-GP hat Renault ja die ganze Nacht gebraucht, bis man gewusst hat, um wie viele Startplätze wir zurückversetzt werden", wundert sich Dietrich Mateschitz. Der Zwist mit Renault ist ständig gewachsen und auch der Rückstand zu Mercedes ist gegenüber 2014 nicht geringer geworden.

Red Bull liegt mit Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat in der WM auf den Rängen sieben und acht.

Ecclestone glaubt an Fortsetzung
Auch Bernie Ecclestone fürchtet um einen wichtigen Partner, denn Red Bull ist Ausrichter des Grand Prix von Österreich. "Er hat viel Geld investiert, leistet gute Arbeit und ist fantastisch für die Formel 1. Er ist schon länger in der Formel 1 engagiert als den Leuten klar ist und hat uns immer unterstützt", lobt Ecclestone Red-Bull-Chef Mateschitz.

An einen Ausstieg glaubt er allerdings nicht. "Ich glaube nicht daran. Ich kenne Herrn Mateschitz sehr gut und er würde eher aussteigen wenn er siegreich wäre, als wenn er verliert."

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