Mo, 18. Dezember 2017

Flüchtlingsansturm

21.09.2015 22:15

IS-Alarm bei Kärntner Polizei

Im Sog des Flüchtlingsstroms machen Gerüchte und Hinweise über mögliche IS-Verbündete die Runde. Während der Verfassungsschutz Kärnten die Prüfung dieser Verdachtsfälle übernimmt, gibt die Polizei Auskunft über ihren für den Fall der Fälle geplanten Grenzeinsatz. Kommt es zu einem Flüchtlingsansturm in Kärnten, soll jeder Migrant registriert werden – so der ambitionierte Anspruch.

Mit dem Beginn des Flüchtlingsansturms rückt die IS-Gefahr wieder stärker in den Fokus. Erst Montag, kamen bei der täglichen Lagebesprechung im Landespolizeikommando neue Verdachtsfälle zur Sprache. "Es gibt derzeit keinen konkreten Fall. Es kommt jedoch vor, dass Hinweise auftauchen. Natürlich interessieren wir uns dafür und gehen diesen nach", bestätigt Helmut Mayer, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.

Von einer guten Kooperation mit dem Bundesheer berichtet unterdessen Landespolizeichefin Michaela Kohlweiß nach einem Lokalaugenschein an der Grenze. Derzeit liege der Fokus auf dem Kampf gegen die Schlepperkriminalität. Sollte es in den kommenden Tagen zu größeren Migrationsbewegungen kommen, ist das geplante Vorgehen ambitioniert.

Kohlweiß: "Jeder wird von uns registriert." Zu Szenen wie in der Steiermark, wo Polizisten überrannt wurden, dürfe es in Kärnten nicht kommen: "Wir werden uns gut aufstellen. Es zählt aber auch die Verhältnismäßigkeit."

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