Mo, 18. Dezember 2017

Rettung vor Libyen

19.09.2015 18:40

Mehr als 4500 Flüchtlinge aus Mittelmeer geborgen

Vor der libyschen Küste sind am Samstag mehr als 4500 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer geborgen worden. Die Menschen seien von zivilen Schiffen sowie Polizei- und Militärschiffen aus 20 Booten gerettet worden, teilte die italienische Küstenwache mit. Auch ein Marineschiff der deutschen Bundeswehr war demnach involviert.

Die geborgenen Menschen stammten nach Angaben von beteiligten Rettern unter anderem aus Eritrea, Libyen, Nigeria, Somalia und Syrien. Eine Frau sei tot aufgefunden worden.

Täglich versuchen derzeit zahlreiche Menschen, von Afrika nach Europa zu gelangen. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR nahmen seit Jahresbeginn bereits mehr als 300.000 Flüchtlinge den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer, mehr als 2500 starben dabei.

Erst am Freitag ertranken vor der libyschen Küste sieben Flüchtlinge, 102 weitere konnten gerettet werden. Die libysche Küstenwache nahm zudem 124 Menschen fest, bevor sie in See stechen konnten.

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