Fr, 15. Dezember 2017

Ex-Bulle obenauf

17.09.2015 16:24

Für Kevin Kampl ist jetzt wieder alles roger

Plötzlich war es wieder da. Jenes Siegerlächeln, das er in Salzburg so oft den Kameras präsentiert hatte. Und das ihm, nach dem Wechsel von den Bullen zu Borussia Dortmund, zwischenzeitlich gehörig eingeschlafen war. Nach dem Dortmund-Fiasko blüht Ex-Bulle Kevin Kampl unter seinem früheren Trainer Roger Schmidt in Leverkusen auf.

Schmidt, wie er Kampl anpacken muss. Der sich beim 4:1-Sieg gegen Borisow den Frust aus Dortmunder Tagen endgültig von der Seele spielte. Im Zentrum aufgestellt, zog Kampl die Fäden und war praktisch immer beteiligt, wenn es gefährlich wurde. Spielfreudig, selbstsicher. So präsentierte sich Blondschopf Kampl – und machte den Fans Hunger auf mehr Gala-Vorstellungen, wie man sie noch aus Salzburger Tagen kennt.

"Er ist kein Flügelspieler"
Während Kießling und Kramer nach zwei Bundesliga-Pleiten eine Nachdenkpause bekamen, konnte ein anderer Neuzugang ebenfalls positiv in Erscheinung treten: "die kleine Erbse", Javier Hernandez. Der Mexikaner erzielte mit dem zwischenzeitlichen 3:1 seinen Premierentreffer im Dress der Leverkusener, sorgte damit für die Vorentscheidung. Natürlich nach Kampl-Vorarbeit. "Kevin ist kein Flügelspieler, auf der Position ist er in Dortmund oft eingesetzt worden", so Schmidt, der Kampl gegen Borisow ins defensive Mittelfeld beorderte.

Eine Entscheidung, mit der der slowenische Nationalspieler grundsätzlich einverstanden war. Er sehe sich selbst zwar "eher so als Zehner", erwähnte er. "Aber eigentlich ist es egal, ob ich eine Position weiter vorne oder hinten spiele." Hauptsache spielen.

"Erlösung" durch Schmidt
Sein Formhoch kommt zum idealen Zeitpunkt, bereits am Sonntag wartet in der Bundesliga ausgerechnet Borussia Dortmund, wo Kampl im Jänner eigentlich einen Vertrag bis 2019 unterschrieben hatte. Bis Schmidt den Slowenen, der bereits als schwarz-gelber Transferflop abgestempelt worden war, "erlöste" , ihn nach Leverkusen holte, samt Langzeitvertrag bis 2020.

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