Mo, 11. Dezember 2017

Putsch in Afrika

17.09.2015 10:58

Burkina Faso: Militär setzt Regierung ab

Im westafrikanischen Staat Burkina Faso hat das Militär die Macht an sich gerissen. Der Präsident und die Regierung seien ihres Amtes enthoben worden, erklärte ein Mann in der Uniform der Präsidentengarde am Donnerstag im staatlichen Fernsehen. Mitglieder der Präsidentengarde hatten den Staatschef und die Regierung am Mittwoch während einer Kabinettssitzung als Geisel genommen.

Zunächst blieb unklar, was die Putschisten, die sich selbst den Namen "Nationaler Rat für Demokratie" gaben, bezweckten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte umgehend die Freilassung der Regierungsmitglieder.

Die Präsidentengarde gilt immer noch als loyal gegenüber dem früheren Langzeitpräsidenten Blaise Compaore. Dieser war im vergangenen Jahr nach 27 Jahren an der Macht durch Massenproteste gestürzt worden. In dem Land sollten am 11. Oktober Neuwahlen stattfinden, um die Rückkehr zur Demokratie zu festigen. Burkina Faso gehört einem UN-Entwicklungsindex zufolge zu den zehn ärmsten Ländern weltweit.

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