Do, 24. Mai 2018

Wegen Bauarbeiten:

16.09.2015 16:53

Die Bahn aufs Reißeck steht nächstes Jahr still

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in Oberkärnten ist nächstes Jahr nicht erreichbar: Die Standseilbahn aufs Reißeck wird wegen Bauarbeiten nicht fahren. Wie es 2017 mit dem Ausflugsziel weitergehen soll, ist noch ungewiss. Die betroffenen Bürgermeister bitten in einem Brief den Landeschef um Unterstützung.

Schon heuer gab es eingeschränkten Betrieb am Reißeck: Die Touristen kamen nur bis zum Schoberboden. Eine Verbindung zum Seenplateau fehlt, weil die Höhenbahn nach einem Unwetter abgebaut wurde.

2016 soll der Stollen, der Schoberboden und Plateau verbindet, erweitert werden. "Zuvor muss aber die Druckleitung des Kraftwerks Reißeck I abgebaut werden; und das ist erst möglich, wenn Reißeck II in Betrieb geht", so Verbund-Sprecher Robert Zechner. Das Abbruchmaterial wird am Schoberboden gelagert. Ein Tourismusbetrieb sei aus Sicherheitsgründen daher nicht möglich.

Der Verbund will 2017 die Standseilbahn wieder in Betrieb nehmen und einen Transport zum Seenplateau ermöglichen. Eine Lösung soll mit den Gemeinden erarbeitet werden.

Skeptisch sind die Bürgermeister von Reißeck und Mühldorf. "Als Gemeinden können wir keine großen Summen aufbringen. Da wird sich der Verbund bewegen müssen", so der Reißecker Bürgermeister Kurt Felicetti. Er und Kollege Erwin Angerer bitten in einem Brief Landeschef Peter Kaiser um Unterstützung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden