Mi, 22. November 2017

Drama in Wien

16.09.2015 12:06

Querschnittgelähmte (80) bei Zimmerbrand gestorben

Eine querschnittgelähmte 80-jährige Frau ist in der Nacht auf Mittwoch in ihrer Wohnung im Wiener Bezirk Donaustadt bei einem Brand so schwer verletzt worden, dass sie später im Spital starb. Einsatzkräfte entdeckten die Seniorin in ihrem Bett - sie wies Verbrennungen dritten Grades auf - und brachten sie ins AKH. Dort waren die Bemühungen der Ärzte, das Leben der Pensionistin zu retten, vergeblich.

Dienstagnacht gegen 23.30 Uhr hatte eine Nachbarin im Wohnhaus in der Donaufelderstraße Alarm geschlagen und von einem Feuer in der Wohnung der 80-jährigen Pensionistin berichtet. Die Feuerwehr verschaffte sich danach durch die Eingangstür Zutritt zu den Räumlichkeiten. "Die querschnittgelähmte Dame wurde in ihrem Bett liegend gefunden. Sie befand sich in Lebensgefahr", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Brandverletzungen waren zu schwer
"Das Opfer wurde von Mitarbeitern des Arbeitersamariterbundes und einem Notarzt der Berufsrettung Wien an Ort und Stelle versorgt und danach in ein Spital gebracht", teilte Rettungssprecher Andreas Huber mit. AKH-Sprecherin Karin Fehringer sagte, die Frau sei danach an den Folgen ihrer schweren Brandverletzungen verstorben.

Die 80-Jährige habe sich allein in ihrer Wohnung befunden. Als wahrscheinlicher Auslöser des Feuers werde eine im Bett gerauchte Zigarette vermutet, sagte Eidenberger. Für die Nachbarn in dem Mehrparteienwohnhaus habe keine Gefahr bestanden.

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